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Glencore: Der langjährige Chef Ivan Glasenberg tritt ab
Aus SRF 4 News aktuell vom 04.12.2020.
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Nachfolge von Ivan Glasenberg Gary Nagle wird neuer CEO von Glencore

  • Glencore-CEO Ivan Glasenberg möchte in der ersten Hälfte 2021 zurücktreten.
  • Der derzeitige Chef der Kohleförderung, Gary Nagle, soll sein Nachfolger werden.
  • Glasenberg möchte nach seinem Rücktritt Beteiligung an Firma behalten.
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Aus dem Archiv: Glencore in Sambia verurteilt
Aus 10 vor 10 vom 25.08.2020.
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Er werde in sechs Monaten als CEO und aus dem Verwaltungsrat zurücktreten, sagte Glasenberg an einer Online-Investorenkonferenz.

Nagle ist derzeit in Australien Chef der Kohle-Minen von Glencore. Zuvor habe er führende Managementpositionen in der Kohle- und Ferrochrom-Förderung in Kolumbien und Südafrika innegehabt, heisst es in einer Mitteilung. Nagle wohnt noch in Australien, will aber laut Medienmitteilung Anfang des nächsten Jahres in die Schweiz zieheh.

Der scheidende CEO hatte seinen Abgang bereits zuvor in Aussicht gestellt, jedoch ohne einen festen Fahrplan zu nennen.

Alles kompensieren

Fast gleichzeitig mit dem Chefwechsel hat das Unternehmen mitgeteilt, dass man bis im Jahr 2050 «klimaneutral» sein wolle. Das heisst, die CO2-Emissionen sollen künftig komplett kompensiert werden. Das muss der neue Chef in Angriff nehmen.

SRF 4 News, 4.12.2020, 16 Uhr.;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Australien verfügt über 10 Prozent aller weltweiten Kohlevorräte. Kein Wunder, dass die Kohleindustrie den wohl bedeutendsten Wirtschaftszweig des Landes stellt. Der weltweit grösste Kohleexporteur verheizt aber auch einen Teil der geförderten Kohle in den 24 landeseigenen Kohlekraftwerken. Diese Kraftwerke bilden zusammen die grösste australische Quelle von Treibhausgasen. Klimaschädlicher geht es nicht. Glencore und auch Simens sind an diesen dreckeigen Geschäften im grossen Stil beteiligt.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Chefwechsel: Der Neue ist nicht besser als der Alte. Nagle ist derzeit in Australien Chef der Kohle-Minen von Glencore. Das Kohlegeschäft ist Australiens schmutziger Goldesel. Kohle, Eisen, Diamanten, Gold und sogar Uran werden im rohstoffreichen Australien ohne Rücksicht auf die Umwelt ausgebeutet. Unterstützung erhält das dreckige Geschäft von der australischen Regierung. Der Kohlebergbau bedroht das einmalige und ökologisch unersetzbare Great Barrier Reef ein für alle Mal auszulöschen.
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  • Kommentar von Johann Meier  (H.J. Meier)
    Kann ich Ihnen nur zustimmen. Es gibt einen Dok über Glencore, in dem aufgearbeitet wurde, wie Glencore in Südamerika einen indigenen Stamm vertreibt, um nach Rohstoffen zu graben. Man versprach ihnen ein neues Zuhause. Das gab es auch, nur gab es dort kein Wasser... Klimaneutralität bla bla, erst liefern, dann lafern, und Menschenrechte einhalten.
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    1. Antwort von Alois Keller  (eyko)
      CEO's von Glencore haben über Jahre mitgeholfen die Umwelt in Australien auszuplündern und hohe Löhne und Boni kassiert. Glencore setzte bis diesen Februar auf den Ausbau des Kohlegeschäfts und kaufte auch in Australien weiter Kohleminen auf. Wo bleibt das Gewissen für eine intakte Umwelt im Klimawandel. Die Politiker reagieren nicht und scheinen geblendet.Kohle hat zu einem riesigen Ausstoss klimaschädlicher Gase. Dürren und Buschfeuern, die das Land gerade heimsuchen, den Preis dafür zahlen.
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    2. Antwort von Urs Heinimann  (uh4000)
      Herr Meier, könnten sie mir bitte sagen um welchen indigenen Stamm es sich handelt? Ich würde gerne darüber recherchieren. Besten Dank.
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