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Neues Datenleck entdeckt Telefonnummern von 420 Millionen Facebook-Usern offen im Netz

  • Im Netz waren Telefonnummern von rund 420 Millionen Facebook-Nutzern offen zugänglich. Inzwischen sind die Nummern wieder entfernt worden.
  • Wie es scheint, ist die Datenbank aus öffentlich verfügbaren Informationen zusammengestellt worden.
  • Das Unternehmen von Gründer Mark Zuckerberg erklärte, es gebe keinen Hinweis darauf, dass Accounts gehackt worden seien.
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Aus dem Archiv: Wie weiter nach dem neusten Facebook-Skandal?
04:35 min, aus SRF 4 News aktuell vom 06.12.2018.
abspielen. Laufzeit 04:35 Minuten.

Es ist zur Zeit unklar, wer die Datenbank erstellt und hochgeladen hat. Gemäss Facebook handelt es sich bei den öffentlich zugänglichen Daten um alte Informationen. Sie seien anscheinend gesammelt worden, bevor das Online-Netzwerk im vergangenen Jahr die Möglichkeit abschaffte, Bekannte mit Hilfe ihrer Telefonnummer zu finden.

Die Datei mit den Telefonnummern hatte ein IT-Sicherheitsforscher entdeckt und darauf den Technologieblog «TechCrunch» hingewiesen. Sie sei unverschlüsselt zugänglich gewesen und inzwischen entfernt worden.

Anfällig für Missbrauch

Unter den Telefonnummern seien 133 Millionen Facebook-Nutzer aus den USA gewesen. Die Gefahr bei solchen Daten ist, dass Online-Kriminelle sie nutzen könnten, um Account-Passwörter zurückzusetzen und die Profile zu kapern.

Facebook hatte bereits im April 2018 eingeräumt, dass die Freunde-Suche nach Telefonnummern dazu missbraucht wurde, Daten abzugreifen, und schaltete die Funktion ab.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Früher gab es mal so ein Ding namens Telefonbuch. Darin waren ALLE Nummern der Schweizer aufgeführt, inklusive Adresse und Beruf. Gab es damals einen Skandal oder Millionenklagen gegen die PTT?
    Die Leute heutzutage wissen doch gar nicht mehr wie blöd sie noch tun sollen. Krampfhaft wird nach irgend einem "Skandal" gesucht und dabei vergessen das Leben zu geniessen.
    1. Antwort von Remo Fischer  (remi22)
      Wenn sie mal den Artikel gelesen hätten, verstünden sie vielleicht weshalb das ein Skandal ist.
  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Und??? Vor Handy Zeit waren alle Nr im Telefonbuch Ersichtlich und so sollte es auch sein..
    So kann man nicht unter dem Maenteli der Anonymitaet Unsinn oder gar Schlechtmacherei verbreiten...
    1. Antwort von Daniel Rentsch  (drentsch)
      die tel nummern sind auch heute frei verfügbar, z.bin search.ch - wie früher. der unterschied ist das auch wie im telefonbuch nur jede nummer einzeln angewählt werden kann. tel nummern in einer datenbank kann man einfach in einen programm eibinden welches tonneweise anrufe automatisch erledigt
  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Die Digitalisierung schreitet voran, und alle sind begeistert. Alle? Viele sind aus Zwang dabei. Da ein Leck, dort ein Leck. Da Pishing, da ein Häcker. Nirgends ist es so einfach an Daten zu kommen wie heute. Hortete früher eine Grossmutter ihr Geld oder Büchlein unter dem Bett, lachten alle. Glaube, heute lacht Sie ein wenig und würde dazu Nastücher verteilen um allen Geschädigten die Tränen zu trocknen.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Der Beste Schutz ist so wenig wie möglich im Netz preis geben. Bei so viel Netativschlagzeilen sollte eigentlich klar sein dass man von Facebook und Anhängseln wie WhatsUp und Instagram die Finger lassen soll und zu Sozialen Netzwerken abweicht die den Schuitz der Daten wirklich am Herzen liegt.
    2. Antwort von Tom Duran  (Tom Duran)
      Jedes Kind weiss doch, dass es seine Telefonnummer nicht im Netz angibt. Das gilt auch für die Adresse und den Beruf.