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Neues Netz Swisscom schaltet ihr 5G-Netz live

  • Swisscom hat den Startschuss für ihr 5G-Netz gegeben.
  • Seit Mitternacht ist das Mobilnetz mit dem neuen schnellen Übertragungsstandard in der Schweiz in Betrieb, wie das Telekom-Unternehmen mitteilte.
  • Sunrise versorgt seit Anfang April 152 Orte mit 5G-Hoch-Breitbandinternet.
Legende: Video Aus dem Archiv: Widerstand gegen 5G: Woher kommt die Angst? abspielen. Laufzeit 04:21 Minuten.
Aus 10vor10 vom 12.04.2019.

Zunächst wurde das 5G-Netz an 102 Standorten in den ersten 54 Ortschaften live geschaltet. Darunter sind Basel, Bern, Chur, Davos, Genf, Lausanne und Zürich. Bis Ende des Jahres soll die gesamte Schweiz mit 5G versorgt werden.

Den Plänen der Swisscom zufolge sollen damit bis Ende Jahr rund 90 Prozent der Bevölkerung abgedeckt werden. Die ersten 5G-fähigen Geräte kommen in den nächsten Monaten auf den Markt.

Sunrise startete Anfang April

Schon Anfang April hatte Sunrise ihr 5G-Netz an 152 Orten in der Schweiz inklusive Kunden mit den entsprechenden Endgeräten in Betrieb genommen. Die Abdeckung dort liege bei 80 bis 98 Prozent der Bevölkerung, hatte die Nummer zwei im Mobilfunk damals bekannt gegeben.

Da mobile Endnutzer-Geräte noch nicht auf dem Markt sind, nutzen 100 Haushalte und KMU-Betriebe das 5G-Hoch-Breitbandinternet von Sunrise.

Bundesrat ebnet das Terrain für ein 5G-Netz

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Die Landesregierung hat ein Monitoring für nichtionisierende Strahlung beschlossen und Lücken im Verordnungstext geschlossen, die den Aufbau von 5G hemmen könnten. Die bestehenden Grenzwerte seien von der Neuerung nicht betroffen, schrieb das Uvek. Das derzeitige Schutzniveau bleibe erhalten.

Zudem wird das Bafu in der Verordnung verpflichtet, periodisch eine nationale Übersicht über die Belastung der Menschen mit Strahlung vorzulegen. Ausserdem muss das Bundesamt wiederkehrend über den Stand der Wissenschaft und der Erfahrung über die Auswirkungen der Strahlung von ortsfesten Anlagen auf Mensch und Umwelt informieren.

Der dritte Mobilfunkanbieter – Salt – plant die Einführung der 5G-Technologie in der zweiten Hälfte des Jahres. Der Provider will sich bis dann bedeckt halten, was zukünftige Antennenstandorte und deren Anzahl anbelangt, wie Salt auf Anfrage von SRF News mitteilte. Man sollte zudem hier beachten, dass es bislang kaum 5G kompatible Geräte auf dem Markt gibt, so dass in diesem Jahr so oder so erst wenige Nutzer 5G Zugang haben werden, meint Salt weiter.

Streit um 5G in Genf

Kürzlich hatte das Genfer Kantonsparlament zuhanden des Regierungsrates eine Motion überwiesen, den Bau von 5G-Antennen zu verbieten. Das Verbot soll erst wieder aufgehoben werden, wenn unabhängige wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen über mögliche Gesundheitsschäden von 5G. Die Genfer Regierung solle sich nun an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wenden und unabhängige Studien verlangen, heisst es in der Motion weiter.

Das betreffe aber nicht die bereits gebauten und bewilligten Antennen, erklärt Annina Merk, Mediensprecherin von Swisscom, auf Anfrage von SRF News. Deswegen seien auch im Kanton Genf die 5G-Antennen der Swisscom aktiviert.

Auch Jura legt 5G-Antennenbau auf Eis

Die jurassische Kantonsregierung stoppt den Antennenbau für die 5G-Mobilfunktechnik bis auf Weiteres. Der Regierungsrat entschied, wegen Gesundheitsbedenken eine Studie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) abzuwarten.

Die Studie soll unter der Ägide des neuerdings von Simonetta Sommaruga geführten Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) entstehen und bis im Sommer vorliegen. Auch der Kanton Waadt hat ähnlich entschieden, wie Jura.

Die 5G-Frequenzen waren im Februar für insgesamt rund 380 Millionen Franken versteigert worden. Erste Endnutzer-Geräte werden in den kommenden Monaten in den Läden erwartet.

5G-Orte in der Schweiz (Stand: 17. März 2019)

KantonBei Swisscom
Bei Sunrise
AargauZeiningen
Aarau | Bremgarten | Brittnau | Buchs | Densbüren | Endingen | Ennetbaden | Gränichen | Hendschiken | Killwangen | Leimbach| Lenzburg | Merenschwand | Neuenhof | Niederlenz | Oberehrendingen | Oberkulm | Oftringen | Othmarsingen | Rheinfelden | Rohr| Staufen | Strengelbach | Unterehrendingen | Unterkulm | Villmergen | Villnachern | Wettingen | Wohlen| Zofingen | Zufikon
Appenzell Ausserhoden
Urnäsch

Appenzell Innerhoden


Basel-LandschaftBinningen | Muttenz
Aesch | Bottmingen | Frenkendorf | Füllinsdorf | Pfeffingen | Zwingen
Basel-StadtBasel

BernBelp | Bern | Burgdorf | Ittigen | Langenthal | Lyssach | Oberburg | Ostermuindigen | Röthenbach | Schüpbach | Sumiswald | Wiedlisbach | Worblaufen | Zollikofen | Lützelflüh
Aefligen | Bremgarten bei Bern | Fraubrunnen | Grafenried | Hilterfingen | Jaberg | Kienersrüti | Kiesen | Mattstetten | Meiringen | Moosseedorf | Moutier | Münchringen | Niederbipp | Oberbipp | Rüdtlingen-Alchenflüh | Schalunen | Stettlen | Uetendorf | Urtenen | Uttigen | Zauggenried | Zielebach | Zwieselberg
FreiburgCourtepin | Estavayer-le-Lac
Auboranges | Autafond | Bas-Vully | Chapelle | Gillarens | Givisiez | Montbovon | Oberschrot | Tafers | Ursy |
GenfGenf | Meyrin | Vernier
Avully | Avusy | Chancy | Laconnex
GlarusBraunwald | Glarus

GraubündenChur | Davos | Domat/Ems | Malix | St. Moritz
Flims | Müstair
Jura
Corban | Courtedoux | Courtemaîche | Mervelier
LuzernLuzern
Pfeffikon | Reiden
Neuenburg

Nidwalden

Obwalden

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Gächlingen
SchwyzBrunnen | Freienbach
Ingenbohl
SolothurnBalsthal
Boningen | Deitingen | Derendingen | Dornach | Flumenthal | Fulenbach | Gerlafingen | Gunzgen | Hägendorf | Halten | Härkingen | Hüniken | Kappel | Kriegstetten | Oberbuchsiten | Obergerlafingen | Oekingen | Recherswil | Subingen
St. Gallen
St. Gallen

Tessin

Thurgau
Felben-Wellhausen | Mettendorf
Uri

WaadtBuchillon | Cossonay | Ecublens | Nyon
Bassins | Bière | Denens | Ecublens | Essertes | Ferlens | Givrins| Gland | Le Vaud | Les Cullayes | Les Tavernes | Lully| Mézières | Montpreveyres | Vallorbe | Vich | Vuibroye
WallisChampéryChampéry | Châtillens | Massongex
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48 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Mir persönlich ist es eigentlich egal, wieviel G da antennenmässig aufgestellt wird. Nur: Vor 25 Jahren konnte man die NZZ Online mit einer 56k Leitung lesen, der Natel D Knochen kannte zwar Funklöcher, doch immerhin funktionierte das Festnetz auch bei den seltenen Stromausfällen. Heute würde die NZZ Seite gar nicht mehr aufstarten, die Funklöcher sind dieselben geblieben, aber dafür gibt es massiv mehr Stromausfälle, wo dann gar nichts mehr funktioniert.... wo genau ist da der Fortschritt?
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  • Kommentar von Richard Limahcer (Limi)
    Wieviel Energie wird schweizweit für die einzelnen Mobilfunkstandards abgestrahlt? Wie Effizient ist die Abstrahlung? Wieviel Energie wird "verheizt"? Wie hoch ist der Energiebedarf für die Übertragung von 1MByte?
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  • Kommentar von Martin Friedlin (martinfriedlin)
    Ich finde, die Diskussion wird falsch rum geführt; die Technik kommt so oder so. Das Problem ist doch vielmehr, dass sie das Fundament zur totalen Überwachung legt. Das ist nicht Konspiration sondern in einigen Teilen der Erde heute schon Realität. Es reicht doch, wenn FB oder Google schon alles über mich wissen. Müssen das alle anderen jetzt auch noch können? Wie können wir zukünftig unsere Privatsphäre besser schützen? Das ist doch die eigentliche Frage.
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    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Herr Friedlin, Technik ist kein Naturereignis, sondern eine politische Wahl. Die aber nur von einem Technokapitalismus und deren handvoll Smastguys angesiedelt in Wirtschaft, Militär und Sicherheitsdienste, den Finanzplätzen und der Gaming-Pornindustrie sind. Es ist intransparente Politik, die sich völlig von der Kontrolle des Gemeinwesens abgekoppelt hat. UND ja, Vielen scheint es noch egal zu sei, dass ganz Fremde über eigenes persönliches 'Datengold' verfügen können ....
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