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Postfinance senkt Schwelle Ab 250'000 Franken können Kunden zur Kasse gebeten werden

  • Ab Dezember will Postfinance Kunden mit Negativzinsen belasten, auf deren Konten mindestens 250'000 Franken liegen.
  • Betroffen sind nur Kunden, die ausschliesslich Bargeld bei Postfinance deponiert haben.
  • Dies bestätigt das Finanzinstitut gegenüber SRF.
  • Bislang lag diese Schwelle bei 500'000 Franken.
Video
Aus dem Archiv: CS führt Negativzinsen ein
Aus 10vor10 vom 18.10.2019.
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«Bei Kundinnen und Kunden, die nur Liquidität bei uns parkieren, setzen wir den Schwellenwert neu bei 250'000 Franken an. Bei jenen, die aktiv mit uns zusammenarbeiten und eine breite Palette unserer Produkte, Dienstleistungen und Services nutzen, gilt weiterhin ein Schwellenwert von 500'000 Franken», bestätigt Postfinance gegenüber SRF.

Zinsen bereits auf November gesenkt

Mit dieser «Guthabengebühr» ist Postfinance nicht allein. Allerdings überwälzt nur die Graubündner Kantonalbank Negativzinsen bereits ab einem Kontostand von 250'000 Franken. Und die Alternative Bank sogar ab 50'000 Franken.

Wie Postfinance mitteilt, sei lediglich eine tiefe vierstellige Anzahl Kunden von dieser Massnahme betroffen. Diese seien bereits schriftlich informiert worden.

Für Postfinance sind die Negativzinsen der Nationalbank besonders einschneidend, da sie aufgrund des aktuellen Rechtsrahmens keine direkten Kredit- und Hypothekengeschäft betreiben darf. Bereits per 1. November senkte Postfinance die Zinssätze auf den Sparkonten (von 0.05 auf 0.025 Prozent) und Vorsorgekonten (von 0.2 auf 0.15 Prozent).

Sendebezug: Tagesschau Mittag vom 7.11.2019.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber  (Nivi)
    Negativzinsen schwächen unsere Altersvorsorge enorm.
    Warum erlässt die SNB für unsere Sozialwerke keine Ausnahmeregelung, wie z.B. in Belgien?
    Warum fehlen in der offiziell ausgewiesenen Teuerung die Mietzinsen, die Liegenschaften Preise und die Krankenkassenprämien?
    Real bewertet würde dann die Teuerung bei weit über 3% liegen.
    Werden wir damit nicht zu Gunsten der Wirtschaft sukzessive enteignet?
    Welche Partei steht eigentlich gegen diese schleichende Enteignung ein?
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    postfinance versucht - wie schon bei der einführung von gebühren, die auch nur für anleger entfielen - ihre kunden in anlagen zu drängen. wenn sie das so dringend nötig hat, wie gut und sicher sind diese anlagen dann wohl? ich erinnere mich: bevor ich mein gesamtes erbe verlor, hatte mich meine bank auch in die investition in fonds gedrängt....
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  • Kommentar von M. Hess  (MH)
    Tschüss PF, für immer!
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    1. Antwort von Christian Baumann  (Christian Baumann)
      Ok. Tschüss PoFi. Und dann wie weiter?
      Die PoFi ist das einzige Geldinstitut, das bei mir bisher keine negativen Emotionen generiert hat.
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