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Rechtsstreit in Frankreich Rückstellungen drücken auf UBS-Gewinn

Legende: Audio UBS macht grössere Rückstellungen für Rechtsfälle abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
01:22 min, aus Nachrichten vom 15.03.2019.
  • Der Reingewinn von 4.5 Milliarden Dollar bedeutet ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ursprünglich hatte die UBS einen Gewinn von 4.9 Milliarden Dollar gemeldet.
  • Die Rückstellungen für die in Frankreich verhängte Busse belaufen sich auf 516 Millionen Franken.
  • UBS-Chef Sergio Ermotti verdiente letztes Jahr 14.1 Millionen Franken. Verwaltungsratspräsident Axel Weber kam auf 6.03 Millionen Franken.
Legende: Video Aus dem Archiv: CEO-Löhne der SMI-Firmen steigen abspielen. Laufzeit 14:16 Minuten.
Aus ECO vom 11.03.2019.

Hintergrund der Gewinnrevision ist der Prozess in Frankreich. Die grösste Schweizer Bank wurde vor wenigen Wochen von einem Pariser Gericht zu einer Rekordbusse von 3.5 Milliarden Euro verurteilt.

Zudem muss sie dem französischen Staat Schadenersatz in der Höhe von 800 Millionen Euro bezahlen. Im Prozess ging es um Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung.

Die Bank hat dagegen Rekurs angekündigt. Der Fall dürfte die UBS somit noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Rückstellungen insgesamt für Altlasten und Prozessrisiken betragen neu 2,83 Milliarden Dollar.

100 Millionen Franken für Geschäftsleitung

Konzernchef Sergio Ermotti verdiente im vergangenen Jahr wie schon im Vorjahr knapp über 14 Millionen Franken.

Die Gesamtentschädigung der Geschäftsleitung belief sich 2018 auf 100,8 Millionen Franken. 2017 waren es 99.9 Millionen gewesen.

An Verwaltungsratspräsident Axel Weber wurden wie im Vorjahr 6 Millionen Franken gezahlt. Der gesamte Verwaltungsrat verdiente 13.5 Millionen nach 13.1 im Vorjahr.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Wer erinnert sich noch, dass es diese Bank war, die 2008 mit 70Mrd.US$, gespiesen aus Staatsbieträgen und Geldschschöpfung, von der Schweiz gerettet werden musste? Dieses Geld, das sollten die Menschen auch in Erinnerung behalten, konnten von denen, die es können und wollen innert Stunden freigesetzt werden. Ganz Locker natürlich, da es bei denen kaum ums eingemachte geht .... und eigentlich ohne oder nur lächerliche Auflagen für diese Bank.
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  • Kommentar von Walter Matzler (wmatz)
    Erstaunlich dass Deutschland, Italien und Oesterreich noch keine solchen Verfahren eingeleitet haben. Aber vielleicht hält man sich zurück weil sonst allenfalls ehrbare Leute in den Strudel geraten könnten.
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Unsere Grossbank UBS, ein nimmer versiegender Quell von unglaublichen Gewinnen, da werden noch so grosse Bussen flugs aus der Portokasse abgebucht. Bei solch einem Perpetuum mobile werden bald noch viele andere Staaten an der Kasse in Zürich stehen und Ermotti wird das achselzuckend zur Kenntnis nehmen, schliesslich steht er in Relation dessen mit seiner dürftigen Abfindung von jährlich 14.000.000.-- beinahe als Bettler da.
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