Zum Inhalt springen

Header

Video
US-BIP bricht um über 30 Prozent ein
Aus Tagesschau vom 30.07.2020.
abspielen
Inhalt

Rekordeinbruch im 2. Quartal US-Bruttoinlandprodukt bricht um über 30 Prozent ein

  • Das Bruttoinlandprodukt schrumpfte gemäss einer ersten Schätzung im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 32.9 Prozent.
  • Das ist der stärkste Einbruch innerhalb eines Quartals seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1947.

Bereits im ersten Quartal hatten sich deutliche Spuren der Coronakrise gezeigt, die grösste Volkswirtschaft der Welt war in den ersten drei Monaten auf das Jahr hochgerechnet um 5 Prozent geschrumpft.

Historischer Rückgang beim privaten Konsum

Insbesondere der Konsum, eigentlich eine der tragenden Säulen der Wirtschaft, brach wegen der Kontaktbeschränkungen und Massnahmen zur sozialen Distanz im Frühjahr ein. Der private Verbrauch verringerte sich um 34.6 Prozent zum ersten Quartal. Auch die Investitionen und das Aussenhandelsgeschäft litten massiv.

In den USA werden Wachstumszahlen auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo ein Jahr lang anhielte. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb Wachstumsdaten aus den beiden grossen Wirtschaftsräumen nicht direkt miteinander vergleichbar sind.

Nach der in Europa gebräuchlichen Berichtsweise im Quartalsvergleich entspräche der Rückgang umgerechnet einem Minus von fast 10 Prozent.

«Amerika hängt stark vom Konsum ab»

SRF-Börsenkorrespondent Jens Korte schätzt die Situation ein und meint: «Die amerikanische Wirtschaft ist unter anderem deshalb so stark weggebrochen, weil das Land so stark vom Konsum abhängt.» Die Amerikaner hätten nunmal deutlich weniger konsumiert und sie wären verunsichert. Die grosse Frage sei, wie es weiter ginge. «Die Wirtschaft wird im dritten Quartal sicher nicht nochmal so stark wegbrechen.» Es gäbe aber auch Anzeichen dafür, dass auch die wirtschaftliche Erholung nicht so schnell gehe, wie sich das Ökonomen bis vor Kurzem noch gewünscht hätten, so Korte.

Radio SRF 4 News, 30.07.2020, 16.00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Wenn wundert‘s.Da hat die Trumpadministration tüchtig zur Wirtschaftskrise beigetragen,in dem DT Covid19 lange nicht ernst genommen hat.Damit wurde wertvolle Zeit „verlaueret“ zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid19.Viel mehr Tote (das ist das Schlimmste); dann der verspätete sich verschärfende Lockdown, der dann umso länger dauern musste=Wirtschafts sprich grosser Geldverlust=grosse Arbeitslosigkeit.Es ist nicht anzunehmen,dass der sehr reiche Trump auch nur „es Füfi“ „entschädigen@ würde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Was wird wohl mit dieser ganzen Geschichte geschehen wenn im Herbst das ganze Wirtschafts- und Finanzsystem zusammenbricht. Die Weichen dafür sind bereits gestellt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Es scheint mir fast so, dass ein grosszügiges finanzielles Unterstützungsprogramm für die Bevölkerung nötig wäre.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen