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Die ersten Volksmasken laufen vom Band
Aus Tagesschau vom 15.05.2020.
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Schweizer Produktion Die ersten dreilagigen Schutzmasken laufen vom Band

Die Empa und die Schweizer Textilindustrie haben gemeinsam eine sichere Stoffmaske entwickelt. Bald ist sie erhältlich.

Hightech für den Pandemie-Schutz: Im Auftrag der Covid-19-Taskforce des Bundes haben Textilhersteller, die Eidgenössische Materialprüfanstalt Empa, die beiden Eidgenössischen Hochschulen und weitere Institutionen gemeinsam das Projekt einer sicheren Stoffmaske vorangetrieben. Sie sind wiederverwendbar und sollen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen: deutlich mehr als herkömmliche Stoffmasken aus Baumwollstoff.

Von den selbst gefertigten Stoffmasken aus Baumwolle rät der Empa-Physiker René Rossi ab: «Unsere Tests haben gezeigt, dass sie bis zu 80 Prozent der Aerosole und auch Feuchtigkeit durchlassen, zum Beispiel, wenn jemand hustet.»

Der Clou sind mehrere Lagen

Bei der St. Galler Textilfirma Forster Rohner laufen nun erste Exemplare vom Band. «Die gestickten Masken haben den Vorteil, dass wir mehrere Lagen vereinen können», sagt der Co-Geschäftsleiter Emanuel Forster. Eine Lage ist wasserabweisend, eine wasseranziehend und eine weitere antibakteriell. «So kann der Schutz verglichen mit einer einfachen Stoffmaske deutlich erhöht werden.»

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Aus dem Archiv: Empa forscht an wiederverwendbaren Masken
Aus Tagesschau vom 23.04.2020.
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Die Textilindustrie hat für das beispiellose Projekt zusammengespannt: verschiedene Hersteller liefern verschiedene Teile der Masken, es ist ein Gemeinschaftswerk. Masken nach den gleichen Vorgaben werden von verschiedenen Schweizer Textilfirmen hergestellt. Pro Woche können nun mehrere Hunderttausend produziert werden.

Empa will noch weiter gehen

Diese Stoff-Masken sind das Resultat einer Zusammenarbeit der Eidgenössischen Materialprüfanstalt Empa, ETH und Textilherstellern. Die Empa will noch weitergehen: «Wir entwickeln antivirale Stoffe, die dann beispielsweise für Bett-Laken in Spitälern verwendet werden könnten», sagt René Rossi.

Die Hightech-Stoffmasken können in der Maschine bei 60 Grad gewaschen werden und ab sofort bei verschieden Schweizer Textilherstellern bestellt werden. Sie kosten zwischen 9 und 25 Franken und bald gibt es sie auch im Detailhandel zu kaufen.

Tagesschau, 15.5.2020, 19:30 Uhr

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58 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Bachofner  (ebacho)
    Es geht mir darum dass es nicht nur für den moment so wäre. Meine befürchtung ist, dass es dann über jahre zu einer neuen normalität werden könnte. Und mir graut vor so einer vorstellung.
  • Kommentar von Ernst Bachofner  (ebacho)
    Es macht mir angst. Angst davor dass wir in zukunft nur noch maskiert umherlaufen müssen. Wenn dann eine maskenpflicht kommen sollte. Der anfang wird schon langsam aufgegleist. Merkt ihr es nicht. Es heisst dann einfach gehorchen oder eine busse. Horror!!!
    Wehret den anfängen.
    1. Antwort von Michael Henke  (MrMike)
      Falls es maskenpflicht geben würde wäre es auch echt nötig. Momentan sieht es aber umgekehrt aus, die zahlen sind gut, und vorausgesetzt wir folgen die hygienemassnahmen dann bleibt es auch so. Angst muss man also echt nicht haben, besser das schöne wetter geniessen
    2. Antwort von Aurel Specker  (Auspec)
      Eine Maskenpflicht führt einfach zu einer zusätzlichen Senkung der Infektionsrate. Wenn für die Lockerungen oder vielleicht sogar zusätzliche Lockerungen im Austausch mit Maskenpflicht in Läden und öV behalten können, dann ist das ein Deal den wohl die meisten eingehen wollen!

      Übrigens, in einem Krieg fragt auch niemand: "Müssen wir jetzt wirklich die Fenster verdunkeln gegen Bomber?" Wir haben Krieg! Gegen einen Virus!
    3. Antwort von Andreas Panos  (acnp77)
      Ein paar Regeln zu befolgen um das Virus zu bekämpfen ist nicht Horror, sondern eine positive Sache. Wieso haben wir den Ehrgeiz nicht dieses Virus zu eliminieren? Habt ihr euch das schon mal gefragt?
  • Kommentar von Franz Giger  (fjg)
    oha, da kann also bereits gefachsimpelt werden über verschiedenste Typen dieser hübschen Gesichtsverzierung. Die findet in unserer Region nicht statt, da läuft kein einziger Mensch damit herum. Wo sind eigentlich all die Armeebestände von ausgemusterten Gasmasken mit Schlauch und Filter im Sack abgeblieben?