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US-Behörde stellt Mängel fest Rost-Probleme bei älteren Boeing-Flugzeugen

  • Der Flugzeughersteller Boeing sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert: Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat ein Rost-Problem gefunden.
  • Die Behörde gab wegen Korrosionsgefahr bei Triebwerksventilen eine Notlufttüchtigkeitsanweisung für rund 2000 Maschinen heraus.
  • Die Fluggesellschaften sind dazu angehalten, die betroffenen Flugzeugteile zu überprüfen. Die Flotte der Swiss besitzt keine Boeing-Flugzeuge der betroffenen Baureihe.
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Aus dem Archiv: Boeings Prestige-Maschine 737 Max macht Sorgen
Aus Tagesschau vom 19.07.2019.
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Das Problem betrifft Maschinen des älteren Typs 737 NG und 737 Classic, nicht um den nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Unglücksflieger 737 Max.

Triebwerksausfälle möglich

Die Inspektoren stellten fest: Wenn diese Flugzeuge sieben Tage oder länger nicht geflogen wurden, könnten Triebwerksteile rosten. Schlimmstenfalls könne dies dann zu Triebwerksausfällen führen, hält die Luftfahrtaufsicht fest.

Boeing teilte mit, Fluggesellschaften dazu geraten zu haben, die Ventile als Vorsichtsmassnahme zu überprüfen. In der Corona-Pandemie könne sich leichter Rost bilden, weil viele Maschinen stillstünden, erklärte der Hersteller. Bei Mängeln unterstütze Boeing die Kunden beim Austausch der Bauteile.

Der Airbus-Rivale steckt wegen seines Absturzfliegers 737 Max bereits tief in der Krise. Boeings meistverkaufter Flugzeugtyp war im März 2019 aus dem Verkehr gezogen worden. Bei zwei Unglücken waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Als Hauptursache der Abstürze gilt eine fehlerhafte Steuerungssoftware.

SRF 4 News vom 24.07.2020, 16 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Könnte es sein, dass die Air Force 1 auch Rost angesetzt hat? Oder trifft das nur auf den speziellen Fluggast dieser B-747 zu?
  • Kommentar von Walter Schwarb  (Schwarb Walter)
    Es gibt ja zum Glück mit Airbus in jeder Flugzeugklasse bessere Alternativen als Boing. Warum eine Swiss die 777 gekauft hat, ist sowieso nicht zu verstehen. Wir sind Europäer, und ein Bisschen Europe First würde auch uns gut tun, als Reaktion auf den amerikanischen Clown.
    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Hoffentlich lassen dann die USA nach dem "Clown" Europa genauso arrogant links liegen. Aber Europa vernichtet sich mit seinem neuen Freund China gerade selber, die Uhr tickt. Keine 20 Jahre wird es noch gehen und die EU wird es so nicht mehr geben.
    2. Antwort von David Moser  (drStudent)
      Welcher Airbus-Typ kommt für Sie da infrage? Der A350-1000 ist zu klein und der A380-800 zu gross. Ich hoffe allerdings, dass Swiss die alten A340-300 mit A350-900 oder -1000 ersetzen wird.
  • Kommentar von Richard Limahcer  (Limi)
    Trifft sich ja gut, viele Flugzeuge stehen sowieso schon am Boden.