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Ziele der Gewerkschaften Travailsuisse fordert Lohnerhöhungen – in «stabilen» Bereichen

  • Lieber Arbeitsplätze erhalten, als höhere Löhne – diese Haltung vertritt der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse.
  • Für Branchen wie das Gastgewerbe, die von der Coronakrise schwer getroffen sind, verzichten die Gewerkschaften bewusst auf Lohnforderungen.
  • Eine flächendeckende Nullrunde sei jedoch nicht gerechtfertigt. In «stabilen» Branchen brauche es Lohnerhöhungen.
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Aus dem Archiv: Pflegefachleute fordern höhere Löhne wegen Corona
Aus 10 vor 10 vom 21.04.2020.
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Der Erhalt von Arbeitsplätzen habe für Travailsuisse und die angeschlossenen Verbände in diesem Jahr Priorität, schreibt die Organisation in einer Mitteilung. In wirtschaftlich schwer getroffenen Branchen verzichten die Gewerkschaften daher bewusst auf Lohnforderungen.

Kurzarbeit sei wichtig gewesen, um die Löhne und das Einkommen zu sichern und so die Coronakrise für die Arbeitnehmenden nicht unmittelbar existenziell werden zu lassen. Doch sei auch klar, so Travailsuisse weiter, dass die Lohnersatzquote von 80 Prozent bei Kurzarbeit zu markanten Einkommensausfällen führe.

Lohnerhöhungen in gefestigten Branchen

In der Konsequenz hiesse dies Kaufkraftverlust und Konsumverzicht – was die Krise weiter verstärke. Eine Lohnerhöhung in «etlichen Branchen» sei deshalb als Stütze des Konsums volkswirtschaftlich nötig, fordern die Gewerkschaften – und nennen als Beispiel das Gesundheitswesen und Bereiche des Detailhandels.

Der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse vertritt nach eigenen Angaben 150'000 Arbeitnehmende.

SRF 4 News vom 13.08.2020, 11 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Man müsste sich jetzt darauf konzentrieren Arbeitsplätze zu erhalten und sich nicht auf Lohnforderungen fokussieren. Die einzige Ausnahme sollte das Pflegepersonal betreffen.
  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Die Gewerkschaften würden sich besser endlich dafür engagieren, dass der Warenkorb zur Teuerungsermittlung endlich der Realität entspricht und auch Brennstoffpreise enthält. Und nein, der Warenkorb ist kein umweltpolitisches Instrument!
  • Kommentar von Beat Stocker  (BeaSt)
    Alle Jahre wieder verlangen die Gewerkschaften Lohnerhöhungen in absoluten Zahlen. (Man glnnt dem Risikotragenden Unternehmer seinen Gewinn nicht.) Stattdessen würden wohl besser Lohnklassen definiert und Anteile in Prozent am Gewinn verlangt.
    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Würde die Wirtschaft das Geld von sich aus einigermassen leistungsgerecht verteilen, wäre das nicht nötig. Aber sie schüttet lieber Dividenden aus - sogar noch bei Bezug von Kurzarbeitsgeldern.

      Zum Risiko: Zahlreiche Branchen schieben seit Jahren immer mehr Risiko auf die untersten Angestellten. Uber ist nur das extremste Beispiel, auch in der Erwachsenenbildung, wo ich arbeite, arbeiten immer mehr quasi auf Abruf. Für das Risiko entschädigt wird man nicht.