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Zweites Quartal 2019 Credit Suisse steigert Gewinn deutlich

  • Die Credit Suisse hat im zweiten Quartal 2019 den Ertrag stabil gehalten und deutlich mehr verdient.
  • Damit übertraf die Grossbank die Erwartungen.
  • Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent auf 937 Millionen Franken.
  • Vor Steuern waren es 1.3 Milliarden Franken, was einem Plus von 24 Prozent entspricht.
Legende: Video Aus dem Archiv: «When it rains you have to give them an umbrella» abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.02.2019.

«Wir haben dank der disziplinierten Umsetzung unserer Strategie auch im zweiten Quartal 2019 eine starke operative Leistung erzielt», liess sich Konzernchef Tidjane Thiam zitieren. Seit der Lancierung der Restrukturierung im vierten Quartal 2015 sei zudem zum ersten Mal eine Rendite auf dem materiellen Eigenkapital von 10 Prozent erzielt worden.

Nach dem schwierigen ersten Quartal sei das Ertragsumfeld in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals günstiger gewesen. Die steigenden Erwartungen hinsichtlich eines Handelsabkommens zwischen China und den USA sowie eine gemässigte Haltung der Zentralbanken hätten zu einer Aufhellung der Anlegerstimmung mit höherer Transaktionstätigkeit beigetragen, so die Credit Suisse.

Prognosen übertroffen

Die Erträge konnten in etwa gehalten werden: Diese sanken im Quartal auf 5.58 Milliarden Franken von 5.60 Milliarden im Vorjahr und 5.39 im Vorquartal. Bei einem Geschäftsaufwand von 4.25 Milliarden ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 76 Prozent.

Mit den Zahlen wurden die Prognosen der Analysten besonders beim Reingewinn übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde mit einem Gesamtertrag von 5.29 Milliarden gerechnet sowie mit einem Vorsteuergewinn von 1.13 Milliarden und einem Konzerngewinn von 740 Millionen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ich bin nicht unbedingt stolz darauf, dass hier solche Gewinne erzielt worden sind. Ich frage mich vielmehr, was solche Gewinne für einen tieferen Sinn (jenseits von monetärem Wert) haben. Sie haben kaum gesellschaftsumspannenden Sinn. Aermere spüren kaum direkt etwas von diesem Geld. Dieses vermehrt sich v.a. bei Reichen. Das ergibt für die Gesellschaft keinen wertvollen, menschlichen Lebenssinn. Politik und Wirtschaft müssten mehr Sinn für die Verringerung der Kluft Reich-Arm zu entwickeln.
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    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Ich denke schon, dass auch ärmere etwas vom Geld in der Schweiz süüren. Unser Sozialstaat ist im internationalen Vergleich durchaus ansehnlich, und ovn irgendwoher muss das Geld ja kommen. Ohne Wohlstand kann es keinen Sozialstaat geben.
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    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      @singer: Mehrwert entsteht in der Realwirtschaft, deren Quellen die menschliche Arbeit, die Ressourcen aus der Natur und kulturelle und soziale Leistungen des Gemeinwesen sind. Manchen noch nicht ganz klar ist, dass jeder gewöhnliche Mensch, jede mediane Familie also alle die zu den Nichtmillio-und Milliardären gehören, tragen volkswirtschaftlich mehr bei als letzter, die unter dem Strich um ein vielfaches Geld und Güter aus dem 'System' extrahieren ....
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    3. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Herr Singer, wie viele Banker wurden in den letzten Jahren entlassen (und finden teilweise keine Stellen mehr, da schon über 50), um solche Ergebnisse für die Manager und Aktionäre zu erreichen? Für die bezahlt jetzt die Allgemeinheit über die ALV oder den Sozialstaat. Die Banken funktionieren so: Gewinne den Privaten, Verluste der Allgemeinheit.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Menschen diesmal gewillt sein werden für verantwortungsloses Verhalten einiger Smarguys gerade stehen zu müssen und die Gesamtwirtschaft einem Erdbeben auszusetzten? Daher ist eine der wichtigsten Massnahmen, dass alle Bankgeschäfte, die für das Funktionieren das Alltags notwendig sind, abgetrennt werden von den Risikoreichen Finanzgeschäften. Erstere gehören in die Obhut der Öffentlichkeit.
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  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...und nun weiter: VIVE LES BONUS ?
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