Viermal nominiert, viermal abgeräumt: Hecht beenden die Swiss Music Awards 2026 am Donnerstagabend im Zürcher Hallenstadion mit einem perfect score. Die Mundart-Band schnappt sich die Betonklötze in den Kategorien «Best Group», «Best Live Act», «Best Streaming Artist» und «Best Hit» – letzteren für ihren Ohrwurm «Mon Amour», gegen den jeder akustische Widerstand zwecklos ist.
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Bild 1 von 19. Das Wichtigste zuerst: Den «SRF 3 Best Talent»-Award inklusive 10'000 Stutz Fördergeld hat sich bei den SMA 2026 Nina Valotti gekrallt. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 2 von 19. Aber von Anfang an. Der rote Teppich war so gut besucht, dass selbst der mächtigste Staubsauger ins Röcheln kommen würde. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 3 von 19. Gerade noch den ESC gewonnen, jetzt in Zürich im Blitzlichtgewitter: JJ mit seiner imposanten Stimme (leider auf dem Foto nicht hörbar). Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 4 von 19. Jule X und seine Entourage wissen hier noch nicht, dass sie später den Award als «Most Rising Artist Social Media» gewinnen werden. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 5 von 19. Edb war e-d-benfalls als «SRF 3 Best Talent» nominiert. Für den Award hats nicht gereicht, aber während der Show liess er sich immerhin ein neues Tattoo stechen. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 6 von 19. Bastian Baker war als Showact da und wir finden: Da darf man ruhig noch einen Hemdknopf mehr öffnen. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 7 von 19. Bligg mit seiner Band und Angela-Merkel-Raute. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 8 von 19. Beatrice Egli hat mit Heimweh gecarpoolt. Die haben schliesslich mittlerweile einen gemeinsamen Song. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 9 von 19. Gäbe es einen Award für «Best Kopfbedeckung», wäre Naomi Lareine konkurrenzlos. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 10 von 19. Wir sind sehr schlecht im Lippenlesen, aber Stress sagt hier bestimmt so etwas wie: «Warum bin isch nischt nominiärt?». Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 11 von 19. Strahlendes Kleid, strahlendes Lächeln: Milune auf dem roten Teppich. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 12 von 19. Wer sagt Crimer, dass sein Puli langsam Löcher hat? Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 13 von 19. Bei Megawatt muss man immerhin nicht über die Farbpalette diskutieren. Einmal Beerdigungs-Chic und gut ist. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 14 von 19. Manillio hatte letztes Jahr noch Grillz, jetzt nur noch die klassische Millennial-Pose. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 15 von 19. Unser frisch gekrönter «Best Act Romandie»: Baby Volcano. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 16 von 19. Hier weiss Jule X (und vermutlich auch seine Entourage) mittlerweile, dass er der neue «Most Rising Artist Social Media» ist. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 17 von 19. Für den ESC-Sieg hat's letztes Jahr nicht gereicht, aber «Best Breaking Act» ist immerhin ein kleiner toller Trostpreis für Zoë Më. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 18 von 19. Die grossen Abräumer des Abends waren aber ganz klar Hecht: Vier Awards kommen in ihr Regal. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 19 von 19. Unter anderem holten sich Stefan Buck und seine Band den Stein für den «Best Hit», also den besten Schweizer Song des Jahres. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
«Ich hab die Band vorhin gefragt: Hey, was sagen wir, wenn wir wirklich nochmals gewinnen?», beginnt Sänger Stefan Buck seine «Best Hit»-Dankesrede am Ende der Liveshow. Drummer Chris Filter klinkt sich ein und sagt, an den Bandkopf gerichtet: «Es braucht immer jemanden, der die Songs schreibt und die Visionen hat und Stifu, der ist für dich.»
Nemos Rekord egalisiert
Stefan aka Stifu schnappt sich das Mikrofon dann doch noch und dankt seiner Frau, die alle seine – zuweilen auch «schlechten», wie er sagt – Songs als Erste höre. Auch für Produzent, Management und das ganze Team gibt's verbale Blumen.
Vier Swiss Music Awards hatte das Luzern-Zürich-Quintett schon im Studio stehen, nun hat es seine SMA-Ausbeute schlagartig verdoppelt. Zum ersten und bis zu diesem Abend einzigen Mal schaffte es Nemo 2018, in nur einer Nacht vier SMA abzustauben.
Tattoo-Vorschläge für Nina Valotti
Auch im Nachwuchs-Segment «SRF 3 Best Talent» gibt's eine Überraschung: Der in Sachen Streams, Gigs und Social-Reach überlegene Berner Edb muss sich seiner Zürcher Mundart-Kollegin Nina Valotti geschlagen geben. Diese mobilisierte ihre Friends und Followers in Massen fürs Online-Voting, wie sie gegenüber SRF sagt: «Ich habe viel auf Social Media gepostet und allen gesagt, dass sie für mich abstimmen sollen.»
Die Liedermacherin habe ausserdem in Aussicht gestellt, sich im Falle des SMA-Triumphs ein passendes Tattoo stechen zu lassen. Sie sei nun offen für Motiv-Vorschläge aus der Community (ab in ihre DMs mit Ideen, sie soll das Versprechen gefälligst einlösen!). Zudem im Rennen um den Newcomer-Stein war Popmusikerin Jamila, ebenfalls aus Zürich.
Gölä bleibt steinlos
ESC-Top-Ten-Chanteuse Zoë Më sichert sich den Titel «Best Breaking Act», die experimentell Lärmende Jurassierin Baby Volcano ist der «Best Act Romandie» und Miss C-Line aus Basel wird von den anderen Musikschaffenden mit dem «Artist Award» ausgezeichnet.
Gölä wartet derweil nach wie vor auf seinen ersten Swiss Music Award. Der Berner Mundart-Maler war als «Best Solo Act» und zusammen mit Megawatt für den «Best Hit» nominiert und geht heuer zum zehnten Mal leer aus. Irgendwann klappt's bestimmt, wie bei Baschi vor zwei Jahren.