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Swiss Music Awards 2026 Hecht: Viermal nominiert und komplett dominiert

Beste Band, bester Liveact, grösster Streaming-Erfolg und mit «Mon Amour» der beste Song des Jahres: Hecht zementieren ihren Erfolgskurs mit vierfachem Beton. Nina Valotti ist «SRF 3 Best Talent» 2026 und Zoë Më «Best Breaking Act».

Viermal nominiert, viermal abgeräumt: Hecht beenden die Swiss Music Awards 2026 am Donnerstagabend im Zürcher Hallenstadion mit einem perfect score. Die Mundart-Band schnappt sich die Betonklötze in den Kategorien «Best Group», «Best Live Act», «Best Streaming Artist» und «Best Hit» – letzteren für ihren Ohrwurm «Mon Amour», gegen den jeder akustische Widerstand zwecklos ist.

«Ich hab die Band vorhin gefragt: Hey, was sagen wir, wenn wir wirklich nochmals gewinnen?», beginnt Sänger Stefan Buck seine «Best Hit»-Dankesrede am Ende der Liveshow. Drummer Chris Filter klinkt sich ein und sagt, an den Bandkopf gerichtet: «Es braucht immer jemanden, der die Songs schreibt und die Visionen hat und Stifu, der ist für dich.»

Nemos Rekord egalisiert

Stefan aka Stifu schnappt sich das Mikrofon dann doch noch und dankt seiner Frau, die alle seine – zuweilen auch «schlechten», wie er sagt – Songs als Erste höre. Auch für Produzent, Management und das ganze Team gibt's verbale Blumen.

Vier Swiss Music Awards hatte das Luzern-Zürich-Quintett schon im Studio stehen, nun hat es seine SMA-Ausbeute schlagartig verdoppelt. Zum ersten und bis zu diesem Abend einzigen Mal schaffte es Nemo 2018, in nur einer Nacht vier SMA abzustauben.

Tattoo-Vorschläge für Nina Valotti

Auch im Nachwuchs-Segment «SRF 3 Best Talent» gibt's eine Überraschung: Der in Sachen Streams, Gigs und Social-Reach überlegene Berner Edb muss sich seiner Zürcher Mundart-Kollegin Nina Valotti geschlagen geben. Diese mobilisierte ihre Friends und Followers in Massen fürs Online-Voting, wie sie gegenüber SRF sagt: «Ich habe viel auf Social Media gepostet und allen gesagt, dass sie für mich abstimmen sollen.»

Die Liedermacherin habe ausserdem in Aussicht gestellt, sich im Falle des SMA-Triumphs ein passendes Tattoo stechen zu lassen. Sie sei nun offen für Motiv-Vorschläge aus der Community (ab in ihre DMs mit Ideen, sie soll das Versprechen gefälligst einlösen!). Zudem im Rennen um den Newcomer-Stein war Popmusikerin Jamila, ebenfalls aus Zürich.

Gölä bleibt steinlos

ESC-Top-Ten-Chanteuse Zoë Më sichert sich den Titel «Best Breaking Act», die experimentell Lärmende Jurassierin Baby Volcano ist der «Best Act Romandie» und Miss C-Line aus Basel wird von den anderen Musikschaffenden mit dem «Artist Award» ausgezeichnet.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner

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Zoë Më
Legende: ESC-Zoë Më-t ihrem neuen Betonklotz. SRF/Noëlle Guidon

Best Solo Act

  • Trauffer
  • Gölä
  • Nemo

Best Group

  • Hecht
  • Megawatt
  • Heimweh

Best Breaking Act

  • Zoë Më
  • DVW & Naija03
  • Heimatliebi

Best Live Act

  • Stubete Gäng
  • Hecht
  • Baby Volcano

SRF 3 Best Talent

  • Nina Valotti
  • Jamila
  • Edb

Best Act Romandie

  • Sami Galbi
  • Baby Volcano
  • Mairo

Best Streaming Artist

  • Hecht
  • Jule X
  • Monet192

Best Hit

  • Hecht – «Mon Amour»
  • Zoë Më – «Voyage»
  • Megawatt & Gölä – «Brich mir mis Herz»

Artist Award

  • Miss C-Line
  • Troubas Kater
  • Camilla Sparksss

Most Rising Artist Social Media

  • Jule X
  • Edb
  • Lou Kaena

Best Solo Act International

  • Alex Warren
  • Bad Bunny
  • Taylor Swift

Best Group International

  • L2B
  • Rosé & Bruno Mars
  • Partynextdoor & Drake

Best Breaking Act International

  • Alex Warren
  • Sombr
  • Beéle

Best Hit International

  • Alex Warren – «Ordinary»
  • Huntr/X (Ejae, Audrey Nuna, Rei Ami & «KPop Demon Hunters» Cast) – «Golden»
  • Hugel, Topic & Arash feat. Daecolm – «I Adore You»

Gölä wartet derweil nach wie vor auf seinen ersten Swiss Music Award. Der Berner Mundart-Maler war als «Best Solo Act» und zusammen mit Megawatt für den «Best Hit» nominiert und geht heuer zum zehnten Mal leer aus. Irgendwann klappt's bestimmt, wie bei Baschi vor zwei Jahren.

SRF 3, 19.3.2026, 19:30 Uhr

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