1. «Hallo Betty» basiert auf dem Leben von Emmi Creola
Hinter der Kunstfigur Betty Bossi stand die Werbetexterin Emmi Creola (1912–2006). Auf ihrem Leben basiert der Spielfilm «Hallo Betty». 1956 erfand Emmi für eine Speiseölfirma die Kunstfigur Betty Bossi. Der Film ist ein Spielfilm, keine Biografie: Einige Figuren sind fiktiv, doch insgesamt hält sich «Hallo Betty» stark an die realen Ereignisse. Drehbuchautor André Küttel hat dafür mehrfach mit Emmi Creolas Tochter gesprochen.
2. Zeitreise in die 1950er am Filmset
Gedreht wurde in Zürich und Umgebung. Ein leerstehender Bürokomplex in Winterthur wurde dafür zum Filmstudio umgebaut. Um die Geschichte klar in den 1950er-Jahren zu verankern, sammelte das Team passende Requisiten oder baute sie nach – von Schreibmaschinen über Kücheneinrichtungen bis zu Filmkameras. Der Film sollte bis ins kleinste Detail historisch korrekt sein. Für eine Szene wurden sogar Verpackungen im Stil der 50er-Jahre neu produziert.
3. Das Trottinett der Familie Creola im Film
Neben dem Setdesign halfen echte Gegenstände aus dem Besitz der Familie Creola, der Geschichte Nähe und Authentizität zu verleihen. Das Trottinett am Anfang des Films ist das originale Trotti der Familie aus den 1950er-Jahren.
4. Tippen auf der Hermès und gemeinsames Kochen für echtes Familiengefühl
Auch die Hauptdarstellerin Sarah Spale bereitete sich intensiv vor: Sie trainierte stundenlang, damit sie alle Texte im Film selbst auf einer Hermès-Schreibmaschine tippen und so Emmi Creola glaubwürdig bei der Arbeit verkörpern konnte.
Im Film wirkt die Familie Creola wie ein echtes Team. Dafür hat die Filmfamilie Creola, also Sarah Spale, Martin Vischer und die Kinder, gemeinsam mit einem Betty-Bossi-Koch gelernt, wie man Riz Casimir zubereitet.
5. Die Schlüsselszene entstand in nur einer Einstellung
Die letzten Minuten des Films wurden in einer einzigen Einstellung, einer sogenannten Plansequenz, gedreht. Dafür war nicht nur Präzision, sondern auch Geduld erforderlich: Mehrere Anläufe waren nötig, bis jede Bewegung und jedes Detail stimmte. Take neun sass perfekt und ist nun in voller Länge als Schlussszene von «Hallo Betty» zu sehen.
Einblick in die Dreharbeiten
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Bild 1 von 4. Regisseur Pierre Monnard und Hauptdarstellerin Sarah Spale bei den Vorbereitungen für eine Szene. Bildquelle: SRF/C-FILMS.
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Bild 2 von 4. Mit Freude bei der Arbeit: Die Schauspielerinnen und Schauspieler gemeinsam mit dem Regisseur Pierre Monnard am Set. Bildquelle: SRF/C-FILMS.
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Bild 3 von 4. Was einfach aussieht, erforderte stundenlanges Üben: Sarah Spale verfasst als Emmi Creola Texte auf einer Hermès-Schreibmaschine. Bildquelle: SRF/C-FILMS.
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Bild 4 von 4. Cast des Films «Hallo Betty». Bildquelle: SRF/C-FILMS.