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Sport hat fleissig lobbyiert – was entscheidet der Bundesrat am Mittwoch?
abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
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BR entscheidet am Mittwoch Die Klubs wünschen sich möglichst viele Zuschauer

Vor dem Bundesrats-Entscheid am Mittwoch haben Vertreter des Sports fleissig lobbyiert. Ihr Wunsch ist klar.

Vor 3 Wochen hatte der Bundesrat den Entscheid verkündet, ab dem 1. Oktober wieder Anlässe mit mehr als 1000 Zuschauern zu erlauben. Bei den Profiklubs aus Fussball und Eishockey hatte dies zumindest zu einer teilweisen Erleichterung geführt. Vor allem die Swiss Football League hatte gehofft, dass die 1000er-Begrenzung bereits am 1. September fallen würde.

Unter welchen Bedingungen Grossveranstaltungen ab dem 1. Oktober wieder erlaubt sind – diese Frage galt es für den Bundesrat in den vergangenen Tagen zu klären. Der Wunsch der Sportlobby ist wenig überraschend: Es sollen möglichst viele Zuschauer zurück in die Stadien. Nur so kommen die Klubs wirtschaftlich zumindest einigermassen über die Runden.

Offener Austausch, grosse Wirkung?

Dafür haben Vertreter aus Fussball und Eishockey beim Bundesrat fleissig geweibelt. Denis Vaucher, Direktor der Schweizer Eishockey-Nationalligen, sprach von einem «sehr offenen Austausch» mit Bundesrat Alain Berset und Bundesrätin Viola Amherd.

Doch nicht nur Fussball und Eishockey haben beim Bundesrat lobbyiert, auch Roger Schnegg, Direktor von Swiss Olympic, hat dafür geworben, Grossveranstaltungen wieder zu erlauben. Die Infektionszahlen seien in den vergangenen Wochen unter Einhaltung der ausgearbeiteten Schutzkonzepte nicht gestiegen. «Der Sport hat seine Hausaufgaben gemacht», so Schnegg.

Am Mittwoch wird sich zeigen, wie viel die Gespräche der Sport-Vertreter gebracht haben.

Radio SRF 1, 01.09.2020, 18:45 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Ich hoffe das dann wenn wieder Sport mit mehr Zuschauer sind, die sogenannten Schutz Konzepte rigoros umgesetzt werden. Aber das bezweifle ich. Und eine zweite Welle gibt es sehr wahrscheinlich nicht da es auch keine richtige erste gegeben hat. Es sterben weltweit immer noch mehr Menschen an Hunger, als an dieser sogenannten Pandemie. Wenn wir dann so viele Todesfälle haben von dieser Pandemie, dann können wir von einer Welle reden. Vorher aus meiner Sicht nicht.
  • Kommentar von Adi Hadodo  (Sargon)
    Heute in der NZZ endlich mal ein ausgezeichneter Artikel von Milosz Matuschek mit dem Titel: Kollabierte Kommunikation, was, wenn am Ende „die Covidioten“ recht haben?
    Er schreibt treffend; „auch mit Statistik kann vortrefflich lügen“
    Es gibt derzeit keine zweite Welle. Nicht ein Mehr an Sterbefällen, nicht ein Mehr an Hospitalisationen, nicht ein Mehr an schweren Verläufen. Doch das sind die relevanten Zahlen, wenn man die Gefährlichkeit einer Epidemie ehrlich bewerten will!
  • Kommentar von Hans Peter  (Hanspeter97)
    Bitte lasst wieder Zuschauer zu. Als einziges Land in der westlichen Welt. Damit noch mehr Corona Fälle im Land unter der Bevölkerung sind. 1 Monat lang Friede, Freude Eierkuchen und dann wieder Lockdown xD
    1. Antwort von Jörg Bächtiger  (Jorik)
      Der Entscheid ist nur schwer nachvollziehbar.
    2. Antwort von Rolf Huber  (RolfHuber)
      Sie bekommen offenbar auch Panik. sobald es ein paar zusätzliche Neuinfizierte gibt.
      PS: die Spitäler sind leer. Von einer Überlastung des Gesundheitsystems spricht schon lange niemand mehr. Wieso sollte es einen Lockdown geben?