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Mehrere hundert Millionen Bundesrat will Sport finanziell unter die Arme greifen

Die Corona-Massnahmen bedrohen den Schweizer Sport. Der Bundesrat verspricht Abhilfe.

Sportministerin Viola Amherd.
Legende: Äussert Verständnis für die schwierige Situation Sportministerin Viola Amherd. Keystone

Nach den neuen Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie, die für den Schweizer Sport einschneidend sind, traf sich Sportministerin Viola Amherd mit Vertretern von Swiss Olympic und Ligen zu einem runden Tisch.

Die Parteien unterstrichen die Wichtigkeit des Sports, von dem rund 100'000 Arbeitsplätze abhängen. Gleichzeitig betonten alle, die allgemeinen Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie mitzutragen, wofür schweizweit geltende Regelungen und Lösungen für die Organisation des Amateur- und Profisports zentral sind.

Mehrere hundert Millionen Franken

Amherd äusserte ihr Verständnis für die schwierige Situation. Der Bundesrat sei sich bewusst, dass zahlreiche Bereiche und Sektoren beträchtliche Verluste erlitten haben und strukturell bedroht sind.

Zur Abfederung der Folgen im Sport haben Bundesrat und Parlament ein Hilfspaket von mehreren hundert Millionen Franken beschlossen. Im Breitensport stehen für das Jahr 2020 knapp 100 Millionen Franken zur Verfügung, für 2021 sind weitere 100 Millionen angedacht.

Zinslose Darlehen

Mit dem Covid-19-Gesetz wurde zudem die gesetzliche Grundlage geschaffen, um Klubs im professionellen und halb-professionellen Bereich im Fussball, Eishockey, Unihockey, Handball, Volleyball und Basketball zinslose Darlehen zu gewähren. Dafür stehen in diesem Jahr 175 Millionen Franken zur Verfügung, weitere 175 Millionen sind im Voranschlag für das Budget 2021 eingestellt.

Video
Schaefer: «Wir wollen unbedingt weiterspielen»
Aus Sport-Clip vom 28.10.2020.
abspielen

SRF 1, 28.10.20, 16:15 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schnyder  (uschnyder)
    Der gesunde Breitensport muss gefördert werden. Der gnadenlose Spitzensport als reines Business müsste schon lange redimensionieren. Da wird zu viel mit Millionen herumgefuchtelt. Freigestellte Mitarbeitende sollten bei der Umschulung für sinnvollere Tätigkeiten unterstützt werden. Es gibt genug Bereiche, wo dringender Leute gebraucht würden, z.B. in der Pflege.
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  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    Dieses Jahr müsste die Frauen Fussball Mannschaften gleich viel wie die Männer erhalten, da die Anzahl Zuschauer vergleichbar ist.
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  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Sicher ist der Sport wichtig,nicht nur für Kinder. Die Kinder brauchen auch Vorbilder,aber muss ein Vorbild hundertausende oder Millionen verdienen im Jahr. Schöne Vorbilder für unsere Kinder. Seit Corona gibt es viele in anderen Branchen die finanzielle Hilfe brauchen.
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