Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Punktequotient gilt wieder Trotz vieler Corona-Fälle: National League wird fortgeführt

Derzeit befinden sich 5 Teams in Quarantäne, trotzdem wird die Meisterschaft in der National League nicht unterbrochen.

Das Eishockey in den Schweizer Stadien macht keine Pause.
Legende: Es geht weiter Das Eishockey in den Schweizer Stadien macht keine Pause. Keystone

Die Klubs der National League haben in einer Video-Konferenz am Donnerstag die Corona-Entwicklungen diskutiert und sind zum Schluss gekommen, die Meisterschaft fortzuführen. Ein Unterbruch stehe aufgrund des bereits eng getakteten Spielplans sowie der Olympia-Pause aktuell nicht zur Diskussion, teilte die Liga in einem Communiqué mit. Sie würde weder aus sportlicher noch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn machen.
 
Aktuell befinden sich nicht weniger als 5 Mannschaften in Quarantäne: Davos, Zug, Lugano, Lausanne und neu auch Ajoie. Mit den Rapperswil-Jona Lakers hat noch ein 6. Team den regulären Trainingsbetrieb vorläufig eingestellt. Dazu kommen 3 Schiedsrichter, die sich in Isolation befinden.

Tabelle nach Punktequotient gilt wieder

Zuletzt mussten mehrere Partien verschoben werden, weitere Verschiebungen sind zu erwarten. Trotzdem halten Klubs und Ligaführung an der Strategie fest, den Meisterschaftsbetrieb fortzuführen. Mögliche Ersatztermine werden aktuell eruiert. Zwecks Belastungssteuerung der Spieler wurde die minimale Grösse eines Teams zum Bestreiten einer Partie per sofort von 12+1 auf 15+1 angehoben.
 
Da der Spielplan in dieser Saison aufgrund der Olympiapause wenig Spielraum zulässt und die Gefahr besteht, nicht alle Spiele nachholen zu können, wird die Tabelle ab sofort nach dem Prinzip «Points per games played» (Punktequotient) geführt. Dasselbe galt bereits in der vergangenen Saison.

Die NL ist bestrebt, möglichst viele Spiele der Regular Season zu spielen und wenn möglich sämtliche Playoff-Serien im Best-of-7-Modus zu bestreiten (Pre-Playoffs im Best-of-3-Modus).
 

Audio
Kein Unterbruch in der National League
00:16 min
abspielen. Laufzeit 16 Sekunden.

Radio SRF 3, Mittags-Nachrichten, 25.12.2021 11:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Das einzige richtige wäre sofortiger Abbruch der Hallenspiele. Wie kann eine Halle von so gefährlichen Aerosolen richtig durchgelüftet werden bei vielen Tausend Zuschauern? Die Gesundheit von Spielern, Staffs und Zuschauern hat ALLEM vorzugehen, selbst der Existenz von Klubs und ganz sicher VOR dem Profit! Alles andere ist verantwortungslos! Hoffentlich ergreift BR Berset diese Massnahmen.
    1. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      und gerade die Gesundheit der Bevölkerung (Aussagen vom Bundesrat) steht hier nicht im Vordergrund schade.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Ja einfach weiter Spielen wie es immer gemacht wurde.
  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    «Points per games played», das versteht auch jeder Schweizer Fan. So wie neulich eine Stress Studie mit englischen Text. Merken es diese Menschen, dass sie an der Mehrheit der Fans vorbei reden?
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Offenbar spielt Ihr bevorzugter Club nicht um die Playoffs mit, denn die einzige Alternative wäre Saisonabbruch; und daher - je nach Tabellenstand - erst recht nicht im Sinn der "Mehrheit der Fans". Die hohen Herren von Verband und Liga sollten nicht ausgerechnet dann gebasht werden, wenn sie mal was richtig machen...;-))
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Caroselli, nein, die Mehrheit der Schweizer Eishockeyfans ist nicht so dumm, dass sie nicht weiss, was der Begriff "Points per games played" oder "Punktequotient", wie es auch im Artikel steht, bedeutet. Ausserdem ist für die richtigen Eishockeyfans schon seit der letzten Saison bekannt, was damit gemeint ist. Sowieso brüsten sich die Eishockeyliebhaber auch hierzulande mit vielen englischen Ausdrücken. Warum sie ausgerechnet diesen hier nicht auch verstehen sollen, ist schleierhaft.
    3. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      Deutsche Sprache, schwere Sprache. Darum die Verliebtheit in die Anglizismen?
      So wie ich dies verstanden habe kritisiert Franco Caroselli nicht den Entscheid sondern die gewählte Sprache.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Giger, die Sprache im Eishockey ist ja nur so gespickt mit Anglizismen. Beispiele gefällig? Hockey, Check, Crosscheck, Empty Net, Sudden Death, Regular Season, Offside, Headcoach, Playoffs, Bully, Puck, Lakers, Tigers, Allstarteam und und und. Die Eishockeyfans haben damit eben gerade kein Problem, obwohl Herr Caroselli behauptet, es werde an der Mehrheit der Fans vorbeigeredet.
    5. Antwort von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
      Bravo Herr Giger. Genau.
    6. Antwort von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
      Ganz einfach Herr Graf, um Missverständnissen vorzubeugen, praktiziere ich konsequent Deutsch. Schliesslich praktizieren die Herren Vorbilder Tagnes EVZ und McSorley HCL das gleiche nur konsequent auf Englisch, seit Jahren, vorallem McSorley.
    7. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Die Anglizismen sind doch hierzulande ebenfalls im Fussball beliebt. Sowas wie BeNNNNNalty.. oder Gorner, Goli, Offseitz usw... kommt in diesem Beispiel daher, weil englische Studenten in der Schweiz studierten und ihren Sport, der in England so beliebt ist, zu uns brachten. Ist doch völlig normal solche Ausdrücke zu verwenden. Zumal man richtiges Eishockey (NHL) eh nur mit englischsprachigen Kommentatoren live anschaut.