Manchester City sei von Real Madrid förmlich «in Stücke gerissen» worden, schrieb der englische Telegraph nach dem unrühmlichen 0:3 der «Citizens» im Bernabeu.
Die Zeitungskollegen vom Guardian gingen gar noch weiter: Der Premier-League-Klub sei von Real völlig zu Recht «vernichtet» und Trainer Pep Guardiola wegen seiner offensiven Ausrichtung «als taktischer Neuling blossgestellt» worden.
Goalies mitschuldig: Gleich zwei 2:5-Pleiten
ManCity droht in der Champions League zum dritten Mal in Serie an den Madrilenen zu scheitern. Und der Titelgewinner von 2023 ist nicht der einzige Klub aus England, der mit dem Rücken zur Wand steht:
- Tottenham musste sich nicht zuletzt wegen zwei frühen Total-Aussetzern von Goalie Antonin Kinsky bei Atletico mit 2:5 geschlagen geben.
- Auch bei Chelseas selbem Resultat in Paris leitete ein Goalie-Fehler die Pleite ein.
Liverpool startete ebenfalls mit einer Niederlage in die Achtelfinal-Tranche, muss zu Hause gegen Galatasaray allerdings «nur» ein 0:1 wettmachen.
Auch für Arsenal, das bei Leverkusen dank einem äusserst umstrittenen Elfmeter zu einem schmeichelhaften 1:1 gekommen ist, ist vor dem Heimspiel noch nichts verloren. Newcastle muss mit seinem 1:1-Unentschieden im Gepäck zu Barcelona ins Camp Nou reisen – keine leichte Aufgabe.
Kann die Insel zurückschlagen?
Fakt ist: Mit 6 von 16 verbliebenen Teams stellt die Premier League die mit Abstand grösste Fraktion in der «Königsklasse» – doch diese droht, sich drastisch zu verkleinern. 4 Niederlagen und 2 Remis sind eine äusserst magere Ausbeute für die Insel-Teams.
Am nächsten Dienstag und Mittwoch ist das Sextett also gefordert. Ob Tottenham die grosse Wende gegen Atletico schafft, erfahren Sie am Mittwoch live auf SRF zwei.