Bundesligist Freiburg will die Enttäuschung der verspielten 2:0-Führung gegen die Bayern in der heimischen Liga als Ansporn nutzen. «Es ist nicht schlecht, wenn man mit etwas Wut im Bauch das nächste Spiel bestreiten kann. Aber wir nehmen auch viel Positives mit», sagte Stürmer Lucas Höler.
Am Donnerstag gilt es für den SC gegen Celta Vigo in der Europa League ernst – und zwar im Hinspiel des ersten Europapokal-Viertelfinals der Klubgeschichte. Das Spiel findet im Breisgau statt.
Nicht nur den Moment geniessen
Beim 2:3 gegen den Münchner Branchenprimus habe der Sport-Club «ein richtig gutes Spiel über 80 Minuten gemacht», sagte Höler weiter. «Ich bin deshalb sehr überzeugt, dass wir erneut ein sehr gutes Spiel machen werden, weil wir nicht zwei Spiele nacheinander verlieren wollen. Wir wollen den Grundstein legen, um eine Runde weiterzukommen.»
Das Team habe die Enttäuschung zu Wochenbeginn abgehakt, so Trainer Julian Schuster: «Wenn wir im Viertelfinal stehen, geniessen wir nicht den Moment und sagen, wir haben Historisches erreicht.» Seine Mannschaft verfolge «das klare Ziel, weiterzukommen – bei allem Bewusstsein, was es dazu bedarf.»
Manzambi mit Respekt vor Vigo
Beim Bayern-Spiel unter die Torschützen gereiht hatte sich Johan Manzambi. Der aufstrebende 20-Jährige gehört bei den Deutschen wie sein gleichaltriger Landsmann Bruno Ogbus zum erweiterten Leistungsträger-Kreis.
Für den gebürtigen Genfer ist klar, dass die Spanier seinem Team am Donnerstag alles abfordern werden, «immerhin haben sie es in den Viertelfinal der Europa League geschafft. Aber wir haben sicher eine Chance.»