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Nach Eklat im Afrika-Cup-Final Beträchtliche Strafen gegen Senegal und Marokko

Der Eklat im von Senegal gegen Gastgeber Marokko gewonnenen Final des Afrika-Cups hat ein Nachspiel.

Senegal-Coach Pape Thiaw beim Afrika-Cup-Final.
Legende: Die Bilder gingen um die Welt Der diesjährige Final am Afrika-Cup sorgte für Empörung. Keystone/EPA/Jalal Morchidi

Der kontinentale Verband CAF hat im Nachgang des Afrika-Cup-Finals Bussen und Sperren ausgesprochen. Senegals Trainer Pape Thiaw kassierte eine Sperre für 5 Spiele und eine Geldstrafe von 100'000 US-Dollar. Auf die anstehende WM hat die Sanktion allerdings keine Auswirkung, da sie sich nur auf Partien unter Obhut der CAF bezieht.

Thiaw habe mit seinem «unsportlichen Verhalten» beim 1:0-Sieg «das Spiel in Verruf gebracht». Auf Geheiss des Trainers hatte Senegal nach einem umstrittenen Penalty in der Nachspielzeit fast geschlossen den Platz verlassen. Insgesamt wurde Senegals Verband mit Bussen von 615'000 US-Dollar belegt.

Antrag abgelehnt

Marokkos Verband muss 315'000 US-Dollar Busse bezahlen. Ein Grossteil der Summe hat ihren Ursprung im unsportlichen Verhalten der Balljungen. Diese hatten Senegals Torwart Edouard Mendy bei regnerischem Wetter mehrfach das Handtuch gestohlen.

Marokkos Antrag, Senegal den Sieg abzuerkennen, lehnte die CAF ab. Der Gastgeber hatte argumentiert, dass Senegal mit dem Verlassen des Platzes das Spiel aufgegeben habe.

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