Kylian Mbappé hat nach seinem Kurz-Comeback bei Real Madrid harsche Kritik an Trainer Alvaro Arbeloa geäussert. Der zuletzt wochenlang verletzte französische Nationalstürmer beschwerte sich nach dem 2:0-Sieg von Madrid gegen Absteiger Real Oviedo, dass er nicht früher als in der 69. Minute eingewechselt worden war.
«Mir geht es sehr gut, ich bin bei 100 Prozent. Ich habe nicht gespielt, weil der Trainer mir gesagt hat, dass ich für ihn der vierte Stürmer im Kader bin – hinter Mastantuono, Vinicius und Gonzalo», sagte Mbappé gegenüber Reportern nach dem Spiel. Er akzeptiere es, auf der Bank zu sitzen und «nutze die Spielzeit, die mir gegeben wurde».
Arbeloa widersprach Mbappé auf der Pressekonferenz. Er habe seinem Angreifer keineswegs gesagt, dass dieser in der internen Rangordnung zurückgefallen sei. «Vielleicht hat er mich einfach nicht richtig verstanden.»
Das neue Kapitel passt zur momentanen Situation bei den «Königlichen». Nach einer Kabinen-Rangelei hatte zuletzt Präsident Florentino Perez zum Rundumschlag gegen die Medien angesetzt.