Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Zusammenfassung Schweiz - Gibraltar abspielen. Laufzeit 04:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.09.2019.
Inhalt

2. Erfolg in der Quali zur EM Schweiz siegt gegen Gibraltar im Schongang

  • Beim 4:0 in Sitten ist Gibraltar, der krasse Aussenseiter in der Gruppe D, für die Schweiz weder Stolperstein noch Gradmesser.
  • Nach der Pause markiert das späte Tor Mario Gavranovics (87.) den raren Höhepunkt.
  • Der 2. Sieg in der EM-Qualifikation hält das Nationalteam auf dem 3. Rang, die Fortsetzung folgt ab 12. Oktober.

Das bescheidene Leistungsvermögen des Gegners, der Weltnummer 198, machte die Aufgabe für die Schweizer im 4. Auftritt der Ausscheidung an die EM-Endrunde 2020 kaum schwierig. Trotzdem hatte die Pflichtübung mit dem unbedingten Siegeszwang durchaus ihre Tücken. Doch das Nationalteam präsentierte sich am Sonntagabend im Sittener Tourbillon gut eingestellt.

Legende: Video Live-Highlights Schweiz - Gibraltar abspielen. Laufzeit 02:47 Minuten.
Aus sportlive vom 08.09.2019.

Das Gezeigte in der ersten Halbzeit war gefällig und Gibraltar zu keinem Zeitpunkt ein Widersacher auf Augenhöhe. Mit Loris Benito, Edimilson Fernandes, Albian Ajeti und Admir Mehmedi hatte Trainer Vladimir Petkovic 4 neue Kräfte im Vergleich zum 1:1 in Irland in die Startelf beordert. Vor allem über die Seiten wurde regelmässig Druck ausgeübt.

Nach Anlaufzeit ein Zwischenspurt bis zur Pause

Das Manko in der ersten halben Stunde war die Chancenauswertung. Alleine Fernandes vergab früh im Spiel 3 Mal aus aussichtsreicher Position – und dabei fast schon kläglich. Zudem traf Benito nach einer Flanke Breel Embolos nur die Latte (16.).

So kam es, dass die Schweiz in der laufenden EURO-Kampagne nach Irland am zweitlängsten brauchte, um den Ball im Tor der Gibraltarer unterzubringen. 37 Minuten dauerte das erfolglose Anrennen, inzwischen hatte zwischen den Pfosten Dayle Coleing infolge muskulärer Probleme Kyle Goldwin schon Platz machen müssen.

Dafür ging es vom Moment an, als das Skore eröffnet war, zügig weiter:

  • 37. Minute: Denis Zakaria steigt nach einem Eckball am höchsten und besorgt mit seinem 3. Länderspiel-Tor die längst fällige Führung.
  • 43. Minute: Nach einer gefühlvollen Flanke fällt auch das 2:0 durch Mehmedi per Kopf.
Legende: Video Mehmedi markiert das 2:0 abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus sportlive vom 08.09.2019.
  • 45. Minute: Ein satter Schuss von Ricardo Rodriguez bringt Rot-Weiss bereits den 3. Treffer.

Bei der Fortsetzung keine Stricke mehr zerrissen

Leider konnte der Gastgeber dieses Tempo nicht hochhalten. Stattdessen schaltete er nach dem Seitenwechsel in den Sparmodus um und verpasste es, etwas für das Torverhältnis zu machen. Erst Mario Gavranovic war in der 87. zum Schlussergebnis von 4:0 nochmals erfolgreich.

In gut einem Monat geht es für das Nationalteam in der EM-Qualifikation weiter – mit dann ungleich happigeren Aufgaben. Zwischen dem 12. und 15. Oktober wartet zunächst Dänemark auswärts. 3 Tage später steht das heikle Heimspiel in Genf gegen Gruppenleader Irland an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.09.2019 17:30 Uhr

56 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Louis Berthold  (Louis Berthold)
    Ich bin froh bin ich kein Nati Spieler. Bei diesen Kommentaren kommt einem die K**ze hoch... Sieht man sich an was Italien, die Niederlande, Brasilien usw. leisten im Vergleich zu unserem 8.5 mio. Land sollten wir eig. ver***mt froh sein, nicht? Klar is nicht immer alles top, aber come on...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Einen solchen Gegner putzt man mit mindestens 12 bis 25:0 vom Platz, wenn man so gut sein will wie viele Spieler in der Nati denken, das sie es seien. Ein 4:0 ist da viel zu knapp! Immer diese rasche typisch Schweizerische Selbstzufriedenheit und Humanität in Sachen Ergebnis herausschiessen. So kein Ehrgeiz, einmal sehr hoch zu gewinnen. Dieses Resultat ist gegen diesen Gegner unterdurchschnittlich schlecht. Die Dänen siegten in Gibraltar 6:0.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      ...und spielten in Georgien 0:0.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    Was für ein Fussballspiel in Sitten!
    Eine Nati die immer schlechter wird. Wie soll man nach einem solchen „Grottenkick“ Spieler bewerten? 1 - 10 ist unrealistisch.
    Man hätte minus 1 bis - minus 10 aufschalten müssen! Das wäre die richtige Skala gewesen. Embolo und Ajeti minus 10.... und die restlichen Superprofis schaffen es ehrlicherweise nicht einmal bis max. minus 3! Weitere Kommentare total überflüssig!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen