Gewisse WM-Vibes waren beim Testspiel der Schweizer Nati gegen Jordanien (4:1) am Sonntagnachmittag schon zu spüren – wenn auch nicht unbedingt positive. Ein Unterbruch wegen eines heftigen Gewitters über St. Gallen, der zuerst als Spielabbruch verstanden worden war, sorgte bei beiden Teams und den über 13'000 Fans im Kybunpark für Verwirrung.
Das Wetter wird auch bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko eine wesentliche Rolle einnehmen. Die strengen Sicherheitsprotokolle bei der WM sehen vor, dass bei einem Unwetter das Spiel unterbrochen und das Stadion teilweise geräumt wird – bis in einem gewissen Umkreis während 30 Minuten kein Blitz mehr registriert wird. Bei der Klub-WM 2025 in den USA kam es deshalb immer wieder zu (längeren) Spielunterbrüchen.
Erholung vor dem Abflug
Auf den skurrilen Unterbruch folgt für die Schweizer Nati gewissermassen der Aufbruch zum WM-Abenteuer. Das Duell mit Jordanien markierte den Schlusspunkt des Pre-Camps in St. Gallen, welches die Schweizer nutzten, um sich in heimischen Gefilden optimal auf das grosse Highlight in Übersee vorzubereiten.
Bevor am Dienstag um ca. 13:00 Uhr die Schweizer Nati von Kloten in Richtung Los Angeles abhebt, steht am Montag noch ein freier Tag an. Manuel Akanji verriet nach dem Test gegen Jordanien, dass er den Tag nutzen werde, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Ähnlich klang es bei Captain Granit Xhaka, der seinen Bruder Taulant Xhaka in Basel besucht und sich bestmöglich erholen will.
Test vs. Australien vor Auftakt vs. Katar
Gleich am Mittwoch steht die erste Trainingseinheit im Trainingszentrum der San Diego Jewish Academy an. Am Samstag folgt im Snapdragon Stadium in San Diego der ultimative WM-Test gegen Australien (ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei, Anpfiff um 21 Uhr). Eine Woche darauf (Samstag, 13. Juni) bestreitet die Nati ihren WM-Auftakt gegen Katar im San-Francisco-Bay-Area-Stadion (ebenfalls live bei SRF).