Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Huggel: «Man muss spezielle Spieler wie Shaqiri auch speziell pflegen» abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.09.2019.
Inhalt

Pflichtaufgabe für Petkovic Huggel: «Man muss Shaqiri den Hof machen»

Die Schweizer Nati steht vor einem schwierigen Herbst. Trainer Petkovic muss siegen und die «Causa Shaqiri» angehen.

«Petkovic muss nach Liverpool und mit Shaqiri persönlich sprechen», fordert SRF-Experte Benjamin Huggel. Auch nach den beiden EM-Quali-Spielen gegen Irland und Gibraltar bleibt Xherdan Shaqiri das grosse Thema.

Spezielle Spieler brauchen spezielle Pflege.
Autor: Benjamin HuggelSRF-Experte

«Die Nati kann nicht auf Shaqiri verzichten», stellt Huggel klar. Einem derart zentralen Spieler der Nati müsse man deshalb seine Wichtigkeit immer wieder zeigen. Und dafür brauche es auch den persönlichen Kontakt. «Man muss Shaqiri ein bisschen den Hof machen, man muss ihn speziell pflegen.»

Die Aufgabe des Trainers

Der Offensivakteur ist mit 22 Toren in 81 Länderspielen der beste Skorer im aktuellen Nationalteam. Streicheleinheiten seien angebracht, findet Huggel: «Solche Dinge brauchen spezielle Spieler. Und das ist die Aufgabe des Trainers.»

Petkovic zeige sich in dieser Angelegenheit aber noch nicht wirklich sattelfest. Kürzlich offenbarte der Nati-Coach: «Das Verhältnis mit Xherdan ist okay. Aber es könnte besser sein.»

Legende: Video Huggel: «Wenn es Petkovic nicht schafft, die besten Spieler zu selektionieren ...» abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.09.2019.

Der Druck auf Petkovic ist mit dem Fernbleiben Shaqiris erneut gestiegen. Ein Nati-Trainer müsse eben nicht nur sportlichen Erfolg bringen, sondern auch für ein gutes Klima im Nationalteam sorgen, so Huggel.

«Wenn Petkovic es nicht schafft, die besten Spieler zu selektionieren und es nicht schafft, dass sie gerne in die Nati kommen – dann ist sicher Verbesserungspotenzial da», sagt Huggel.

Wichtiger Oktober

Wegweisend sind für die Schweizer Nati und den Coach (dessen Vertrag bis Dezember läuft) – neben der Lösung der «Causa Shaqiri» – die Spiele in der EM-Quali im Oktober. «Unentschieden reichen da nicht», so Huggel.

Dreikampf in der Gruppe D

1.Irland56 : 211
2.Dänemark515 : 59
3.Schweiz410 : 48

Die restlichen EM-Quali-Spiele 2019

12. Oktober
Dänemark - Schweiz
15. Oktober
Schweiz - Irland
15. November
Schweiz - Georgien
18. November
Gibraltar - Schweiz
Legende: Video Huggel: «Wenn man an die EM will, muss man die Iren zuhause schlagen» abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.09.2019.

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 8.9.2019, 17:30 Uhr.

64 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Schätze mal, dass, sofern er nochmal für die CH aufläuft, viele Pfiffe zu hören sein werden. Für den Trainer grad auch noch. Wie dann XS reagiert, wird lustig und spannend zu sehen sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von R. Glättli  (R. Maier-G.)
    Schauen wir das doch mal ganz pragmatisch an! Hätte Rainer M. Salzgeber und Huggel vor dem Spiel nicht so ein Affentheater aufgeführt und das Ganze erst losgetreten, würde das heute keinen mehr interessieren! Bei dem Geschwätz habe ich bereits vor dem Spiel den Sender gewechselt!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marcel Moser  (Rasenmaeher77)
    Schon sehr interessant, wie hier offenbar alle Couchkicker mehr Ahnung von den Abläufen im Nationalteam, sowie dem richtigen Umgang mit Fussballern haben als Herr Huggel... Aber woher soll der das, als langjähriger Profi und Nationalspieler, dies auch wissen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Einer der wenigen intelligenten Kommentare hier. Klar haben erfolgreiche Fussballprofis ein schönes Leben. Sie konnten schliesslich auch ihre Leidenschaft zu Beruf machen. Von den Entbehrungen und dem Druck den ein junger Mann, auf dem Weg zum Profi, hinnehmen muss, können sich die Sofasportler keine Vorstellungen machen. Wie auch, sie bewegen sich ja meist nur in ihrer Komfortzone. Auch die ständige Vergleicherei zwischen den Sportarten zeugt von völliger Unwissenheit und Respektlosigkeit.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen