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1:0-Heimsieg gegen Lugano Trotz 70-minütiger Unterzahl: GC gewinnt wieder einmal

«Defensive total» hiess die Devise bei den Grasshoppers zur 2. Halbzeit gegen den FC Lugano. Die Zürcher führten mit 1:0, spielten aber seit der 20. Minute und einem direkten Platzverweis gegen Innenverteidiger Abdoulaye Diaby nach einer Notbremse mit einem Mann weniger auf dem Feld.

Trainer Gerald Scheiblehner ersetzte Luke Plange durch Amir Abrashi, bereits nach einer halben Stunde hatte Jonathan Asp Jensen für Imourane Hassane weichen müssen. Mit einem Torwart, acht Defensivspielern und Sturmtank Michael Frey trat GC dann schliesslich die Abwehrschlacht in der 2. Halbzeit an.

Wenige Chancen

Mit dem Defensivblock der Zürcher kamen die Gäste in der Folge überhaupt nicht zurecht. Zwar verzeichneten die Luganesi deutlich mehr Ballbesitz, zu grossen Torchancen kamen sie aber selten. GC-Goalie Justin Hammel war in der 55. Minute zweimal zur Stelle, als Antonios Papadopoulos mit einem Schuss und einem Kopfball scheiterte. Der Deutsche in Diensten des FC Lugano war es auch, der in der Schlussphase einen Abschluss über den Kasten setzte.

Dass ausgerechnet ein Innenverteidiger zu den gefährlichsten Szenen kam, sagt einiges über das Lugano-Offensivspiel aus. Der genesene Kevin Behrens konnte kaum Akzente setzen, Renato Steffen vergab seine beste Möglichkeit in der 1. Halbzeit freistehend vor Hammel.

Mit Fortdauer der Partie beschlich einen das Gefühl, dass Lugano noch ewig weiterspielen könnte, ohne einen Treffer zu erzielen. Und so kam es tatsächlich auch: Die Grasshoppers belohnten sich für den harten Kampf und die solidarische Leistung mit einem 1:0-Heimsieg.

Tor und Platzverweis

Zu Beginn der Partie waren die Zürcher das bessere Team gewesen. Die Führung durch Plange in der 12. Minute war verdient. Nach einem Eckball hatte der Engländer die Kugel über die Linie gestochert. Wenige Minuten zuvor hatte eine hauchdünne Abseitsposition von Behrens das 1:0 von Lugano noch verhindert.

Die vermeintlich entscheidende Situation spielte sich dann in der 19. Minute ab, als Diaby Steffen als letzter Mann nur noch mit einem Foulspiel stoppen konnte. Doch auch ohne den Abwehrhünen blieb der Rekordmeister im Anschluss standhaft. Während es für GC der erste Sieg seit Mitte Dezember war, muss Lugano nach 12 Partien ohne Niederlage mal wieder als Verlierer vom Feld.

So geht's weiter

GC muss am Donnerstag auswärts beim FC Basel ran. Der FC Lugano spielt bereits einen Tag zuvor wieder, zuhause geht's gegen den FC Sion.

Übersicht Super League

SRF zwei, «Super League – Highlights», 01.03.2026, 19:00 Uhr ; 

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