- Der FC Zürich gewinnt das Zürcher Derby in der 15. Super-League-Runde gegen GC knapp mit 1:0.
- Lindrit Kamberi erzielt nach einem Eckball das einzige Tor der Partie.
- In den weiteren Samstagsspielen trennen sich Lugano und Sion 1:1, Winterthur gelingt in Luzern ein Befreiungsschlag.
Dem FC Zürich ist die Revanche für die 0:3-Niederlage im ersten Derby der Saison geglückt. In der Neuauflage gewann der FCZ als nominelles Heimteam gegen GC knapp mit 1:0. Der Sieg war vor allem aufgrund der Spielanteile in der 2. Halbzeit verdient, offensiv boten beide Teams kein Feuerwerk.
So richtig hitzig wurde es im Derby erst nach Abpfiff. Statt den Sieg gebührend zu feiern, zeigte sich der FCZ nicht wirklich als guter Gewinner. Janoah Markelo provozierte mit seinem Jubel die GC-Bank. Danach kam es zu einer grossen Rudelbildung auf dem Platz, in welcher verschiedenste Spieler und Betreuer beider Teams involviert waren. Am Ende kam der VAR noch zu einem Einsatz und überprüfte die Szene. Auf Seiten des FCZ flog Livano Comenencia noch mit Gelb-Rot vom Platz, während Markelo sogar direkt Rot sah – ein unwürdiges Ende für das Derby.
Kamberi einziger Torschütze
Auf dem Platz hatte sich die entscheidende Szene bereits in der 20. Minute abgespielt. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam der Ball von Markelo zum völlig freistehenden Lindrit Kamberi. Der Verteidiger hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zum 1:0 einzuschieben – es sollte der Siegtreffer sein.
GC versuchte sich noch vor der Pause zu wehren und kam auch zu einigen guten Möglichkeiten. Stürmer Nikolas Muci scheiterte per Fuss und per Kopf an Yanick Brecher, Verteidiger Abdoulaye Diaby vergab nach einem Eckball aus kürzester Distanz vor dem leeren Kasten.
Langwierige 2. Halbzeit
Nach der Pause kam von den Grasshoppers dann offensiv viel zu wenig, um sich den Ausgleich zu verdienen. Auch der überraschend genesene Jonathan Asp Jensen konnte dem Angriffsspiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Stattdessen war es der FCZ, der in der 2. Halbzeit gefährlicher blieb, der aktive Philippe Kény scheiterte bei der besten Gelegenheit aber an Justin Hummel.
So kam der FCZ letztlich ziemlich einfach und ohne noch in Verlegenheit zu geraten zum ersten Derbysieg der Saison. Gleichzeitig entspannt sich die Situation in der Tabelle, der Stadtrivale konnte nun um 6 Punkte distanziert werden.
So geht's weiter
Unter der Woche stehen die Achtelfinals im Schweizer Cup an. Dort ist aber nur noch GC vertreten, der FCZ ist bereits ausgeschieden. Die Grasshoppers treffen am Dienstagabend auswärts auf den SC Cham aus der Promotion League. In der Super League empfängt GC am Samstag Servette, der FC Zürich gastiert beim FC St. Gallen.