- Winterthur feiert am 15. Spieltag der Super League einen erlösenden 3:1-Sieg in Luzern.
- Ein Traumtor per Freistoss und ein Doppelschlag nach rund einer Stunde entscheiden die Partie.
- In den frühen Samstagspartien schlägt der FC Zürich im Derby GC mit 1:0. Lugano und Sion trennen sich 1:1 unentschieden.
Ja, der FC Luzern und seine 2:0-Führung. Zweimal in Serie verspielten die Innerschweizer zuletzt diesen sonst so komfortablen Vorsprung. Doch nicht so gegen Winterthur. Denn: Das Schlusslicht ging bei seinem Gastspiel in Luzern tatsächlich in Führung. Und wie!
Pajtim Kasami brachte die Eulachstädter per direktem Freistoss aus etwa 22 Metern in Führung. Für den U17-Weltmeister von 2007 war es das erste Super-League-Tor seit dem 22. Mai 2022, nachdem er bei seinem Engagement in Sion in der vergangenen Saison ohne Torerfolg geblieben war. Nach dem Treffer bedankte sich der 33-jährige Offensivspieler gleich bei Trainer Patrick Rahmen für dessen Vertrauen.
Doch die Winterthurer konnten die Führung nicht mit in die Pause nehmen. In der 45. Minute brachte Lucas Ferreira den FCL per Kopf wieder zurück ins Spiel und beendete damit seine Durststrecke nach sieben Partien ohne Torerfolg.
Winti-Doppelschlag innert 6 Minuten
Nach der Pause stellte Winterthur wie schon im letzten Aufeinandertreffen einen Zwei-Tore-Vorsprung her. Per Doppelschlag brachte Andrin Hunziker (63.) und der eben erst eingewechselte Elias Maluvunu (69.) die Gäste wieder in Führung. Bei beiden Treffern sah die FCL-Abwehr alles andere als glücklich aus.
Luzern war bemüht, nicht zum dritten Mal in Serie sieglos zu bleiben. Doch die Winterthur-Abwehr präsentierte sich zu abgezockt, liess nicht mehr viel zu. Kevin Spadanuda kam einem Tor noch am nächsten, scheiterte mit seinem Schlenzer jedoch an Goalie Stefanos Kapino, der die Kugel an die Latte lenkte. Diesmal brachte Winterthur die Zwei-Tore-Führung über die Zeit.
So blieb es beim 3:1 für den FC Winterthur, das damit den erst zweiten Saisonsieg in der Liga feiert. Der Rückstand auf das zweitletzte GC beträgt allerdings immer noch fünf Punkte. Der FC Luzern bleibt im unteren Tabellenmittelfeld kleben.
So geht's weiter
Auf beide Teams wartet eine englische Woche. Am Mittwoch ist Luzern im Cup-Achtelfinal gegen Erstligist Zug 94 gefordert, bevor es in der Liga gegen Leader Thun am Samstag weitergeht. Winterthur kämpft am Dienstag gegen Challenge-Ligist Stade Lausanne-Ouchy um das Viertelfinal-Ticket. Am Sonntag steigt das Liga-Duell gegen den Meister Basel.