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1:2-Niederlage in Lausanne Winterthur kann den Druck auf GC im Abstiegskampf nicht erhöhen

In der Nachspielzeit erhielt Winterthur in Lausanne noch einmal einen Eckball und damit eine letzte Chance, doch noch etwas Zählbares aus der Waadt mitzunehmen. Auch Goalie Stefanos Kapino eilte in den gegnerischen Strafraum. Und es wurde tatsächlich noch einmal gefährlich.

Randy Schneiders Flanke fand den Weg zu Francis Momoh, der von der Strafraumgrenze gefühlvoll zu Loïc Lüthi flankte. Der Verteidiger köpfelte an den weiten Pfosten, wo Tibault Citherlet zum Einnicken bereitgestanden wäre. Doch Lausanne-Goalie Karlo Letica kam dem Winterthurer zuvor und faustete den Ball weg.

Damit war das 2:1 der Hausherren in sicheren Gewässern. Fast trafen sie bei einem Konter noch zum 3:1 ins verwaiste Winterthurer Tor. Luca Zuffi blockte Nathan Butler-Oyedejis Abschluss jedoch ab. An der Niederlage der Gäste änderte aber auch die Rettungstat des Captains nichts mehr. Das Schlusslicht verpasste es, wertvolle Punkte auf GC gutzumachen, während Lausanne nach zuletzt zwei Niederlagen zum Siegen zurückfand.

Zuffi trifft in 13. unterschiedlicher Super-League-Saison

Bis kurz vor Ende des ersten Durchgangs hatte die Welt aus Winterthurer Sicht noch besser ausgesehen. Nach einem gemächlichen Start ohne grosse Chancen kamen die Eulachstädter in der 39. Minute nämlich zu einem Elfmeter. Morgan Poaty checkte Théo Golliard nach einem Laufduell im Strafraum zu Boden, Zuffi verwertete vom Punkt in der Folge gekonnt.

Das 1:0 war das erste Saisontor des 36-Jährigen, der damit in der 13. unterschiedlichen Super-League-Saison mindestens einmal einnetzen konnte. Einzig Rekordspieler Fabian Frei kann Zuffi in dieser Statistik noch toppen (14).

Janneh mit dem Ausgleich

Winterthur schaffte es aber nicht, die Führung in die Pause zu retten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte tankte sich Omar Janneh im Strafraum durch und traf aus spitzem Winkel zum 1:1. Kapino war am strammen Schuss des Spaniers noch dran, konnte das Gegentor aber nicht verhindern.

Nach der Pause kippte das zuvor ausgeglichene Duell auf die Seite des Gastgebers. Lausanne setzte sich minutenlang in der gegnerischen Hälfte fest und drückte auf das Führungstor. Dieses fiel in der 67. Minute, als sich Sékou Fofana aus grosser Distanz ein Herz fasste und mit seinem Flachschuss ins weite Eck zum 2:1 traf – das zweite Saisontor für den Franzosen, das zugleich die Entscheidung bedeuten sollte.

So geht es weiter

Am nächsten Wochenende steht in der Super League die letzte Runde vor der Tabellenteilung auf dem Programm. Winterthur empfängt am Samstag auf der Schützenwiese die Grasshoppers zu einem wohl wegweisenden Spiel im Abstiegskampf, Lausanne gastiert tags darauf bei Sion.

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