- St. Gallen gewinnt in der 32. Runde der Super League zu Hause gegen den FCZ 2:1.
- Das Siegtor erzielt der aus einer Verletzung zurückkehrende Alessandro Vogt.
- In der Tabelle liegen die Ostschweizer noch 12 Punkte hinter Leader Thun, der am Samstag verloren hat.
- In den weiteren Ostermontagsspielen geht GC gegen Sion 0:4 unter, Servette schlägt Luzern 3:0.
Mitte März hatte sich Alessandro Vogt das Innenband angerissen und war gute drei Wochen ausgefallen, am Ostermontag sammelte der beste St. Galler Skorer wieder Spielminuten. Und nicht nur das: In der 76. Minute – und damit nur neun Zeigerumdrehungen nach seiner Einwechslung – stiess er in die Tiefe vor und verwandelte den Steilpass von Chima Okoroji aus spitzem Winkel zum 2:1.
FCZ-Goalie Silas Huber wurde dabei zwischen den Beinen erwischt – der erst 20-Jährige zahlte teures Lehrgeld. Denn das Tor sollte spielentscheidend bleiben. In der 85. Minute hätte Vogt gar fast noch nachgedoppelt. Die Zürcher konnten trotz viel eingewechselter Offensivkraft nicht mehr reagieren.
Während der FCZ nach dem Exploit gegen Leader Thun vom letzten Wochenende (2:1) wieder in alte Fahrwasser zu geraten droht, haben die St. Galler nun seit 12 Liga-Spielen nicht mehr verloren. In der Tabelle verkürzen sie den Rückstand auf Leader Thun und liegen nun noch 12 Punkte zurück auf Platz 2.
Zwei Penaltyszenen, ein Pfiff
Bereits in der ersten Halbzeit hatte das Heimteam in der Offensive klar mehr vom Spiel gehabt. So vergab der wirblige Aliou Baldé nach einer Viertelstunde aus nächster Nähe einen Hochkaräter. Kurz darauf stand auch Carlo Boukhalfa alleine vor dem Zürcher Tor und scheiterte – allerdings wurde er dabei von Lindrit Kamberi womöglich regelwidrig getroffen. Ein Penaltypfiff wäre nicht verkehrt gewesen.
Bei der nächsten heissen Strafraumszene in der 32. Minute gab es dann keine zwei Meinungen mehr: Sebastian Walker hielt nach einem St. Galler Freistoss Diego Besio zurück, nach VAR-Konsultation gab es Elfmeter. FCSG-Captain Lukas Görtler übernahm die Verantwortung und traf zum 1:0.
Nur 3 Minuten später wurden die St. Galler eiskalt und entgegen dem Spielverlauf erwischt. Der FCZ zauberte bei diesem Konter gleich doppelt: Erst verlängerte Damienus Reverson einen Ball mit der Hacke, ehe Philippe Kény die gesamte Abwehr narrte und Ivan Cavaleiro perfekt freispielte. Der Portugiese musste nur noch einschieben zum Ausgleich.
So geht es weiter
Beide Teams stehen kommendes Wochenende wieder im Einsatz. Die Zürcher empfangen am Samstag für das letzte Spiel vor der Tabellenteilung zu Hause Lugano, die St. Galler gastieren tags darauf in Luzern.