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3:0 im Stade de Genève Effiziente Genfer lassen blassem Luzern keine Chance

  • Servette bezwingt Luzern am 32. Spieltag der Super League in einer chancenarmen Partie mit 3:0.
  • Die Tore für die Genfer erzielen Miroslav Stevanovic und Timothé Cognat kurz vor und kurz nach der Pause sowie Junior Kadile in der Nachspielzeit.
  • In den anderen Montagsspielen geht GC gegen Sion unter und St. Gallen kämpft sich gegen den FCZ zum Sieg.

Hatten Servette und Luzern am letzten Spieltag der Super League noch mit 5:0 respektive 4:0 gewonnen, war am Ostermontag im Stade de Genève von den beiden Offensiv-Reihen lange nichts zu sehen. Die Beine müssten nach der Nationalmannschaftspause zwar frisch gewesen sein, den Teams war die mangelnde Brisanz in der Tabelle allerdings deutlich anzumerken.

Erst in der 40. Minute kam es in Genf zur ersten echten Torchance. Junior Kadile schlug eine Flanke in den Luzerner Strafraum, wo Miroslav Stevanovic sogleich zum 1:0 traf. Der 35-jährige Bosnier köpfelte die Kugel gefühlvoll in die weite Ecke. Es war ein guter Lohn für das Heimteam, das sich die Führung mit mehr Spielanteilen aber auch eher verdient hatte als die sehr passiv agierenden Gäste.

Kurze Action-Phase nach der Pause

Keine Minute nach dem Seitenwechsel doppelte Timothé Cognat dann bereits nach und erzielte nach schöner Vorbereitung von Houboulang Mendes von der Strafraumgrenze das 2:0 für Servette. Unmittelbar nach Wiederanpfiff kamen dann auch die Gäste zu ihrer ersten Torchance. Oscar Kabwit scheiterte im 1-gegen-1 allerdings an Joël Mall und prallte nach dem Abschluss noch in den Genfer Schlussmann hinein.

Der 35-Jährige musste im Anschluss länger gepflegt werden und schliesslich Jérémy Frick Platz machen. Nach dem fast 10-minütigen Unterbruch und dem kurzen Feuerwerk nach der Pause verlor die Partie wieder an Fahrt. Servette musste nicht mehr und Luzern brachte im 1. Spiel seit bekannt worden war, dass Trainer Mario Frick Ende Saison abtreten wird, keine Gefahr mehr zustande.

In der Nachspielzeit machte Kadile mit dem 3:0 den Deckel dann endgültig drauf und sorgte dafür, dass die «Grenat» bei nun 15 Punkten Vorsprung auf den Barrage-Platz mit dem Abstieg definitiv nichts mehr zu tun haben dürften. Luzern bleibt trotz der Niederlage auf Rang 7, neu allerdings punktgleich mit Servette und Lausanne.

So geht's weiter

Für beide Teams steht das letzte Spiel vor der Tabellenteilung am Sonntag auf dem Programm. Luzern empfängt den Tabellenzweiten aus St. Gallen. Servette gastiert im Wankdorf bei YB.

Super League

SRF zwei, «Super League – Highlights», 6.4.2026, 19:00 Uhr ; 

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