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2:1-Sieg beim FC Zürich Sow in der Nachspielzeit: Lausanne nimmt 3 Punkte aus Zürich mit

  • Lausanne-Sport gewinnt in der 28. Runde der Super League mit 2:1 beim FC Zürich.
  • Das entscheidende Tor gelingt Karim Sow tief in der Nachspielzeit, Silas Huber sieht dabei nicht gut aus.
  • YB gewinnt mit 2:1 in Luzern, Lugano besiegt den FC Sion mit dem gleichen Resultat.

Ivan Cavaleiros Ausgleich zum 1:1 in der 72. Minute für den FCZ weckte die Lausanner nochmals auf. Die Mannschaft von Peter Zeidler, die in ihrem 45. Pflichtspiel der Saison über lange Strecken in der 2. Halbzeit müde und lethargisch gewirkt hatte, konnte in der Schlussphase neue Energiereserven anzapfen. 10 Minuten nach dem 1:1 sah Seydou Traoré seinen Abschluss von Alexander Hack von der Linie geklärt.

Die Waadtländer blieben aber dran – und belohnten sich für den Effort: Olivier Custodio trat in der Nachspielzeit (92.) einen Eckball für die Waadtländer, Silas Huber verschätzte sich, kam nicht zum Ball und musste mit ansehen, wie Karim Sow den Ball zum 2:1 für Lausanne in die Maschen köpfelte. Das Tor hatte Seltenheitswert: Es war erst das zweite Tor der Waadtländer im Anschluss an einen Eckball in dieser Saison – beim 146. Versuch.

Mit dem ersten Sieg in der Super League seit dem 3:1-Erfolg in Bern im Januar überholten die Waadtländer den FC Zürich und rangieren neu auf Platz 8, aber 8 Punkte hinter dem 6.-platzierten Sion.

Janneh weiter in Topform

Die Gäste waren besser in die Partie gestartet und forderten FCZ-Goalie Silas Huber schon in der 3. Minute ein erstes Mal heraus, doch aus spitzem Winkel blieb dieser Sieger gegen Omar Janneh – ein verheissungsvoller Beginn in die Partie. Doch den knapp 11'000 Fans im Letzigrund wurde daraufhin fussballerische Magerkost geboten: Der FCZ war das bemühtere Team, tat sich aber äusserst schwer, vors Tor Karlo Leticas zu kommen, und brachte lediglich einen Kopfball durch David Vujevic (19.) zustande.

Lausanne kam in der 35. Minute wieder Mal vor Hubers Tor und ging gleich in Führung. Janneh zeigte, weshalb er bei 6 Toren in 9 Spielen steht für Lausanne: Eiskalt schloss er vor Huber ab. Dieser musste kurz vor der Pause nochmals sein Können unter Beweis stellen, als er den zu zentralen Abschluss von Nathan Butler-Oyedeji stark abwehrte.

FCZ erarbeitet den Ausgleich

Es war dann aber das Heimteam, das entschlossener aus der Kabine kam: Erst drückte FCZ-Topskorer Philippe Keny den Ball aus wenigen Metern nicht ins Tor (51.) und knapp 10 Minuten später wurde Valon Berishas erster Treffer im FCZ-Trikot aberkannt. In der 72. Minute zappelte der Ball abermals hinter Letica im Netz und das Tor zählte auch. Und was für eines es war: Ivan Cavaleiro spedierte den Ball volley mit viel Gefühl über den Lausanne-Keeper hinweg zum Ausgleich ins Netz. Allerdings beflügelte dieser herrliche Treffer das Heimteam nicht wie gewünscht.

So geht es weiter

Lausanne spielt auch am kommenden Sonntag im Letzigrund, Gegner sind dann die Grasshoppers. Der FC Zürich steht schon am Samstag wieder im Einsatz: Es steht ein Auswärtsspiel in Genf auf dem Programm.

Super League

SRF zwei, Sportlive, 04.03.2026, 20:10 Uhr ; 

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