- GC verliert sein Heimspiel gegen Lausanne nach früher Führung mit 2:3.
- Während sich Lausanne in der Tabelle wieder nach oben orientieren kann, wird die Barrage für die «Hoppers» immer wahrscheinlicher.
- Thun gewinnt das Derby gegen YB 2:1, St. Gallen feiert gegen Basel einen 3:0-Heimsieg.
Nach 72 Minuten keimte im Letzigrund aus dem Nichts plötzlich wieder Hoffnung auf. Luke Plange hatte soeben den 2:3-Anschlusstreffer gegen Lausanne erzielt und damit eine wilde Schlussphase eingeläutet. Auf einmal war GC wieder bissig und wagte sich vermehrt in die Offensive. So traf Abwehrchef Abdoulaye Diaby mit seinem Kopfball in der 88. Minute nur die Latte.
Es sollte aus Zürcher Sicht bei der Hoffnung bleiben, weitere Tore und damit Punkte gab es am Ende keine. Dafür noch eine gelb-rote Karte gegen Michael Frey, der kurz vor Schluss vom Platz flog.
Abels trifft früh für GC
Das Heimteam hatte einen idealen Start in die Partie erwischt. Bereits nach 8 Minuten kam GC-Captain Dirk Abels über Umwege an den Ball, sein Flachschuss landete zum 1:0 im Netz.
Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto stärker wurden die Gäste. Der Lausanner Ausgleich durch Kévin Mouanga – er war per Kopf erfolgreich – war verdient. GC hatte Glück, als der auffällige Seydou Traoré in der 37. Minute nur den Pfosten traf.
Custodio versenkt Freistoss
Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Das Heimteam tat sich schwer, die Gäste spielten ihre technische Überlegenheit immer wieder gekonnt aus. Nachdem Beyatt Lekoueiry eine gute Chance ungenutzt gelassen hatte, machte es Olivier Custodio wenig später besser: Sein Freistoss zum 2:1 wurde von Frey unhaltbar für Goalie Justin Hammel abgelenkt.
Als Traoré nach 63 Minuten seine auffällige Leistung mit einem Tor krönte, wirkte GC bedient. Vom Team von Gerald Scheiblehner kam nicht mehr viel – bis Plange mit seinem Tor die Hoffnung zurück ins Spiel brachte.
Lausanne kommt Strich näher
Während sich Lausanne dank den drei Punkten in der Tabelle wieder in Richtung Championship Group orientieren darf, geht GC in grossen Schritten auf die Barrage zu. Die Zürcher haben es verpasst, Druck auf den vor ihnen liegenden (und kriselnden) FCZ auszuüben.
So geht es weiter
GC gastiert am kommenden Samstag bei Leader Thun, Lausanne empfängt am Sonntag die Young Boys.