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21. Runde in der Super League Dank «Lebensversicherung» Asp Jensen: GC holt Punkt

Beinahe hätte Jonathan Asp Jensen GC auch noch zum Auswärtserfolg geschossen: In der 90. Minute genoss der Däne auf der linken Seite nach einem Absatztrick von Luke Plange plötzlich viele Freiheiten und zog auf Lausanne-Keeper Karlo Letica los. Sein Abschluss war dann aber halbherzig. In der sechsminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr, es blieb beim 1:1.

Für dieses hatte Asp Jensen eine Viertelstunde vor Schluss aus dem berühmten Nichts mit seinem 7. Saisontreffer gesorgt. Er zog an zwei Gegenspielern vorbei in die Mitte und versuchte sein Glück von der Strafraumgrenze. Der Ball wäre wohl nicht im Netz gelandet, hätte Kévin Mouanga ihn nicht unhaltbar für seinen eigenen Goalie abgefälscht. So endete der Abend für die Zürcher nach einigem Ärger zuvor doch noch versöhnlich.

Nach dem Führungstreffer Lausannes durch Gaoussou Diakité in der 51. Minute hatte GC nämlich heftig bei Schiedsrichter Luca Piccolo reklamiert. Vorausgegangen war eine strittige Aktion: Im Zweikampf legte Nathan Butler-Oyedeji nach einem hohen Ball in die Spitze kurz den Arm an Dirk Abels' Schulter. Der GC-Niederländer fiel, Butler-Oyedeji hatte freie Bahn. Piccolo wurde zum Bildschirm gerufen, blieb aber nach Ansicht der Bilder bei seinem Entscheid: kein Foul.

Wenige Höhepunkte in der ersten Halbzeit

In der ersten Halbzeit hatten die Zuschauer im Stade de la Tuilière Magerkost vorgesetzt bekommen. GC legte den Fokus auf eine stabile Defensive, erfolgreiche Umschaltmomente in die Offensive blieben aus. Nach einer halben Stunde und der verletzungsbedingten Auswechslung von GC-Abwehrchef Abdoulaye Diaby kam Lausanne besser auf.

Diakité scheiterte nach einer sehenswerten Passfolge aber mit seinem Flachschuss am hervorragend reagierenden GC-Schlussmann Justin Hammel. Seydou Traoré setzte einen Kopfball aus aussichtsreicher Position über den Zürcher Kasten.

Lausanne verbleibt nach dem 7. Punkt im 3. Spiel des neuen Jahres auf Platz 7 der Tabelle. GC baut seinen Vorsprung auf Schlusslicht Winterthur auf 8 Zähler aus.

So geht es weiter

Lausanne und GC sind am kommenden Wochenende wieder am Samstag im Einsatz. Die Waadtländer reisen nach Winterthur, während GC im Letzigrund Lugano empfängt. Diese Partie sehen Sie live auf SRF zwei.

SRF zwei, Sportlive, 24.01.2026, 20:10 Uhr ; 

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