- Basel spielt in der 25. Runde der Super League zu Hause gegen Lugano 1:1.
- Die Tessiner können eine frühe FCB-Führung nach Penaltytor ausgleichen.
- Kurz vor dem Ausgleich scheitert Xherdan Shaqiri gleich zwei Mal vom Elfmeterpunkt.
- Leader Thun feiert den 8. Sieg in Folge, Lausanne-Sport und Servette spielen spektakulär 3:3.
Im Klassiker gegen den FCZ (2:1) hatte Xherdan Shaqiri seine Elfmeterflaute (3 Fehlschüsse am Stück) beendet und vom Punkt aus zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen. Nur eine Woche später wurde das persönliche Penaltydrama des Basler Routiniers um ein weiteres Kapitel erweitert.
Nach einem diskutablen Foulspiel an Bénie Traoré, der womöglich auch nur im Rasen eingehängt hatte, wurde dem FCB in der 61. Minute bereits der 2. Penalty der Partie zugesprochen. Nach zuvor Traoré legte sich nun Shaqiri den Ball zurecht. Seinen wenig überzeugend getretenen Versuch kratzte Amir Saipi aus der Ecke. Weil aber ein Luganese zu früh in den Strafraum gerannt war, erhielt Shaqiri eine 2. Chance.
Luganos 1:1-Serie geht weiter
Im Nachhinein wäre ihm wohl lieber gewesen, hätte es diesen Entscheid nicht gegeben. Beim 2. Anlauf rutschte der FCB-Captain nämlich weg und der Ball flog weit über das Tor. Beim Aufstehen musste sogar Shaqiri lachen – immerhin führte sein Basel noch mit 1:0.
Keine 3 Minuten später war dies aber nicht mehr der Fall. Die Gäste aus Lugano spielten im St. Jakob-Park einen Konter mustergültig aus. Am Ende kam Georgios Koutsias an den Ball und traf abgebrüht zum Ausgleich. Der Grieche war in der 15. Minute für den verletzten Kevin Behrens eingewechselt worden.
In den Schlussminuten drückte der FCB auf die Führung. Trotz eines am Ende 5 (!) Mal höheren xG-Werts («Expected goals») wollte dies aber nicht mehr gelingen. Lugano spielte damit zum 4. Mal in Folge in der Super League 1:1 und ist seit mittlerweile 11 Partien ungeschlagen. Der Punktgewinn hilft den drittplatzierten Tessinern aber genauso wenig wie dem weiter 3 Zähler zurückliegenden Tabellennachbarn Basel.
Traoré behält die Nerven
Auch in der 1. Halbzeit hatten die «Bebbi» mehr vom Spiel gehabt. Nach einer halben Stunde sorgte Traoré dann für die verdiente 1:0-Führung. Der Ivorer verwandelte im Gegensatz zu Shaqiri seinen Elfmeter – und das äusserst abgebrüht. Luganos Mattia Zanotti hatte Léo Leroy im Strafraum ungestüm angerempelt.
So geht es weiter
Beide Teams haben exakt eine Woche Pause, bevor es am nächsten Sonntag wieder zur Sache geht: Die Basler gastieren in Luzern, Lugano empfängt Lausanne-Sport.