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3:0 gegen Winterthur Der FC Zürich kehrt zum Siegen zurück

  • Der FC Zürich bezwingt Schlusslicht Winterthur in der 24. Runde der Super League mit 3:0.
  • Die Stadtzürcher finden damit nach zuletzt sieben Spielen ohne Vollerfolg zum Siegen zurück.
  • Winterthur muss sich besonders die mangelhafte Chancenverwertung vorwerfen lassen.
  • In den anderen Spielen taucht YB in St. Gallen, Lugano und Servette spielen Remis.

Auf los geht's los! Diese Devise nahm sich Winterthur im Letzigrund zu Herzen. Unmittelbar nach dem Anstoss suchten die Eulachstädter den Weg nach vorne – und sie vergaben in der Startminute eine hochkarätige Chance auf das 1:0. Zunächst traf Théo Golliard nach einem Querpass den Ball nicht, ehe Alexandre Jankewitz über die Kugel schlug und Andrin Hunziker im dritten Versuch das leere Tor verfehlte.

Solche ungenutzte Chancen können einen im Abstiegskampf teuer zu stehen kommen. Und tatsächlich: Nur rund sechs Minuten später wusste der FCZ, der seine letzten sieben Spiele in der Super League nicht hatte gewinnen können, die Gäste zu bestrafen. Dasselbe Muster zeigte sich wenig später gleich noch einmal:

  • 7. Minute: Nach einer Flanke Philippe Kénys bringt Rhodri Smith den Ball per Kopf nicht aus dem Strafraum. Die Kugel springt vor die Füsse Nevio Di Giustos, der vor den Augen des auf der Tribüne zuschauenden Bruders Matteo volley sein erstes Tor in der Super League erzielt.
  • 16. Minute: Winterthur kommt durch Hunziker zur grossen Ausgleichschance. Der Stürmer ist nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld frei durch, scheitert mit seinem Schuss aber am glänzend reagierenden FCZ-Schlussmann Silas Huber.
  • 29. Minute: Wieder strafen die Gastgeber das Schlusslicht ab. Bledian Krasniqi läuft auf der rechten Seite mühelos an Smith vorbei, zieht der Grundlinie entlang Richtung Tor und lanciert am kurzen Pfosten Kény, der zum 2:0 einnetzt. Es ist der 9. Saisontreffer für den besten FCZ-Torschützen.

Winterthur gelingt keine Reaktion

Die schwer verdaubare erste Hälfte war Winterthur nach dem Seitenwechsel zu Beginn anzumerken. Der schnelle Zug nach vorne war kaum mehr ersichtlich. Vielmehr neutralisierten sich die beiden Mannschaften. Denn auch der FCZ suchte mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken nicht um jeden Preis den Weg vor das gegnerische Tor.

Erst, als Hunziker in der 59. und 62. Minute zwei weitere Chancen nicht nutzen konnte, gewann das Spiel wieder an Fahrt. Klar: Die Gäste mussten mit fortschreitender Zeit im Angriff immer mehr unternehmen, um noch eine Chance auf einen Punkt zu haben. Eine erste gute Möglichkeit verzeichnete der FCW in der Person von Golliard, der einen Fallrückzieher aus rund zehn Metern nur knapp am Tor vorbeisetzte.

Kapino hält Kénys Penalty

Doch Winterthurs zunehmende Offensivbemühungen öffneten auch für den FCZ Räume im Angriff. So etwa, als Kény im Strafraum in der 81. Minute mit einem Steilpass lanciert wurde und sich Remo Arnold nur noch mit einer Grätsche zu helfen wusste. Mit dieser traf er nur den Mann, weshalb Schiedsrichter Sven Wolfensberger umgehend auf den Punkt zeigte. Kény trat selbst an – und scheiterte mit seinem Schuss an FCW-Goalie Stefanos Kapino.

Eine FCW-Schlussoffensive befeuerte diese Parade allerdings nicht. Im Gegenteil: In der achten Minute der Nachspielzeit erzielte Kény seinen zweiten Treffer des Abends doch noch. Mit einem herrlichen Freistoss in den Winkel setzte er den Schlusspunkt.

So geht es weiter

Für die beiden Mannschaften geht es im Meisterschaftsbetrieb am Samstag weiter. Der FCZ empfängt Luzern, Winterthur gastiert im TV-Spiel der 25. Runde (ab 20:30 live bei SRF) bei den Berner Young Boys.

Super League

SRF info, Super League – Highlights, 11.2.2025, 22:35 Uhr ; 

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