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3:1 für den «Noch-Meister» Auch Basel vertagt die Thuner Meisterfeier

Auf der Zielgeraden zur Meisterschaft lässt der FC Thun weiter Federn. Der unangefochtene Leader der Super League hätte am Samstag zum zweiten Mal den Meistertitel aus eigener Kraft rechnerisch dingfest machen können. Doch wie schon vor einer Woche (0:1 gegen Lugano) muss die grosse Feier im Berner Oberland vorerst warten. In einem uninspirierten Spiel unterlag das Team von Mauro Lustrinelli Basel mit 1:3 und muss am Sonntag nun auf einen Punktverlust von St. Gallen hoffen.

Die entscheidenden Tore kassierten die Gäste erst in der Schlussphase. In der 86. Minute lenkte Albian Ajeti eine Hereingabe von Ibrahim Salah zum 2:1 für den FCB ins Netz. In der Nachspielzeit machte Koba Koindredi nach einer schönen Einzelleistung den Deckel drauf.

Der Sieg des Heimteams war verdient. In der 2. Halbzeit spielte praktisch nur noch der FCB, allerdings lange ohne wirklich gefährlich zu werden. Thun zeigte hingegen Nerven. In der 81. Minute flog Fabio Fehr mit Gelb-Rot vom Platz, nach dem 1:2 von Ajeti sah auch der bereits ausgewechselte Christopher Ibayi Rot.

Virtuell nur kurz Meister

Nur gerade zweieinhalb Minuten hatte Thun an diesem Abend beide Hände am Meisterpokal gehabt. Ziemlich aus dem Nichts war es Valmir Matoshi, der die Gäste in der 41. Minute in Führung brachte. Der Thuner Mittelfeldspieler ging auf Höhe des Elfmeterpunkts komplett vergessen und musste die Hereingabe von Michael Heule nur noch einschieben.

Der Thuner Jubel verhallte allerdings schnell wieder. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, lag der Ball im Tor von Niklas Steffen. Für den Torhüter des Leaders gab es beim Abschluss von Metinho nichts zu halten. Mit einem Schlenzer aus über 20 Metern traf der Kongolese sehenswert zum 1:1-Ausgleich.

Die beiden Tore entschädigten für eine relativ unspektakuläre Halbzeit mit nur wenigen Aufregern. Der grösste spielte sich nach einer halben Stunde ab: Thun-Stürmer Ibayi trat nach einem Zweikampf Nicolas Vouilloz auf den Fuss. Sowohl Schiedsrichter Fedayi San, als auch der VAR in Volketswil liessen Ibayi aber davonkommen. In der zweiten Halbzeit sorgte er eigenhändig für den Platzverweis.

Stimmen zum Spiel

So geht's weiter

Die nächste Meisterchance bietet sich Thun – sofern St. Gallen am Sonntag Sion nicht schlägt – am kommenden Wochenende. Die Berner Oberländer sind am nächsten Sonntag zu Gast bei Sion. Basel trifft am gleichen Tag auswärts auf YB.

Super League

SRF zwei, sportlive, 02.05.2026, 20:10 Uhr ; 

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