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Zusammenfassung YB - FCSG
Aus Sport-Clip vom 31.03.2019.
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3 Hoarau-Tore beim 3:2 YB kommt gegen St. Gallen zum nächsten Last-Minute-Sieg

  • Das 3:2 im ausverkauften Stade de Suisse bedeutet für YB den 7. Sieg in Serie gegen den FC St. Gallen.
  • Goalgetter Guillaume Hoarau erzielt alle 3 Berner Tore (43./81./90.) – 2 Mal nach Rückstand.
  • Gelb-Schwarz konserviert damit seine 21 Punkte Vorsprung und zieht weiter einsame Kreise an der Tabellenspitze.
  • Die anderen Sonntags-Spiele der 26. Super-League-Runde enden wie folgt: Xamax schlägt Thun, und die Grasshoppers spielen gegen Lugano nur Remis.

Die 32. und später die 65. Minute nährten die Hoffnung für St. Gallen, erstmals seit 14 Jahren wieder bei den Young Boys gewinnen zu können. Zunächst kam Axel Bakayoko aus dem Nichts an der Strafraum-Grenze zum Abschluss und bezwang YB-Keeper David von Ballmoos zur Gäste-Führung. Es war dies der erste Ostschweizer Treffer nach 226 erfolglosen Minuten.

Nach gut einer Stunde wurde Majeed Ashimeru von Yannis Tafer mit einem Steilpass mustergültig lanciert und schloss den Konter abgeklärt zum 2:1 ab. Die Platzherren hatten zu diesem Zeitpunkt mit Verzögerung eigentlich längst in die Gänge gefunden. Doch damit ist noch lange nicht die ganze Geschichte einer mitreissenden Partie erzählt.

Hoarau als Alleinunterhalter

Denn die stolze, ausverkaufte Kulisse mit über 30'000 Zuschauern im Stade de Suisse hatte Spannung verdient – und diese sollten die YB-Anhänger bekommen. Wieder einmal mussten sie durch ein Wechselbad der Gefühle gehen, um am Ende pure Ekstase erleben zu dürfen.

Diesmal füllte die Hauptrolle Guillaume Hoarau aus, auf dessen Konto alle 3 Treffer gingen.

  • 43. Minute: Der 35-jährige Routinier macht erstmals etwas für die Stimmung – und im Zusammenspiel mit Djibril Sow vor allem etwas für die Galerie. Sow leitete eine Hereingabe reaktionsschnell mit der Hacke zum freistehenden Hoarau weiter, der sehenswert zum ersten Ausgleich einnetzt.
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Prachtstreffer: Hoaraus Nummer 1 von 3 Goals
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  • 81. Minute: Der Franzose fackelt nach geahndetem Handsspiel Silvan Heftis nicht lange und verwandelt den Penalty zum 2:2.
  • 90. Minute: Eine Flanke von Thorsten Schick in den Strafraum veredelt Hoarau im Fallen zum viel umjubelten Siegtreffer.

Somit verpassten die Berner dank spätem Aufbäumen einem Match einmal mehr eine spektakuläre Wende. Die Ostschweizer bezwangen sie wettbewerbsübergreifend zum 7. Mal, und die Ungeschlagenheit des Meisters hält nun bereits seit 16 Partien an.

Wölfli kommt für Von Ballmoos

Zwei Akteure erlebten das Schlussfeuerwerk nicht mehr in angestammter Position. Von Ballmoos im YB-Goal hatte nach der Pause infolge einer Oberschenkel-Prellung seinem Stellvertreter Marco Wölfli Platz machen müssen. Und FCSG-Coach Peter Zeidler war nach dem gepfiffenen Handspenalty auf die Tribüne verbannt worden.

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Von Ballmoos verletzt sich bei diesem Zusammenprall
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Sendebezug: SRF zwei, «Super League – Goool», 31.03.2019 18:00 Uhr

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41 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Herr Sisti, wie kann man auch nur so verbohrt sein, dass man gleich mehrere Kommentare mit völlig unzutreffendem Text frei jeglicher Sachlichkeit schreibt?!
  • Kommentar von Michel Morf  (michelmorf)
    Keine Anmerkung zum 1. Fliesstext Abschnitt...
    Der Torschütze St. Gallens ist NICHT mit AC Mailands Timoué Bakayoko zu verwechseln!!!!

    Torschütze: Axel Bakayoko :-)
    1. Antwort von SRF sportmultimedia (SRF)
      Guten Tag, Sie haben natürlich recht. Wir haben den Fehler korrigiert. Eine gute Woche wünscht
      SRF Sport
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Das YB am Schluss seine Spiele gewinnt, zeigt dass sie einfach viel besser sind als ihre Gegner. Dann, wenn die anderen Teams abbauen, legt YB noch ein Schippe drauf. Die Berner haben offensichtlich die Kraft, auch gegen Ende des Spiels konzentriert zu bleiben und sie sind weiterhin bereit viel Laufarbeit zu verrichten. Wenn man physisch und psychisch besser "zwäg" ist als der Gegner, gewinnt man Zweikämpfe, Laufduelle und man bleibt kreativ. Mit Glück hat das gar nichts zu tun.
    1. Antwort von Alex Rösti  (Youngboys fan)
      Vielech gäbe si o ersch am schluss gas we si müesse u vorher lieber e chly schone gseht me o vom Spielstyle a si spiele automatisch am schluss besser u pressen u pressen bis si zu guete Torschüss chöme u de ischs o logisch das es mau e Penalty git we me mit allne mittel verduecht dr Treffer zverhindere