- Der FC Thun geht in der 31. Runde der Super League zum ersten Mal in diesem Jahr als Verlierer vom Platz.
- Der Leader verliert beim FCZ nach 13 Spielen ohne Niederlage mit 1:2.
- Die Grasshoppers gehen in Genf mit 0:5 unter, St. Gallen gastiert im Abendspiel bei Sion.
Nun hat es den FC Thun doch wieder einmal erwischt. Der Leader, der in den vergangenen Wochen praktisch jedes Spiel noch auf seine Seite hatte drehen können, ging am Samstag zum ersten Mal in diesem Jahr als Verlierer vom Platz. Ausgerechnet der kriselnde FCZ beendete die Serie der Ungeschlagenheit, die 13 Spiele lang Bestand hatte.
Zum Thuner Spielverderber avancierte FCZ-Stürmer Ivan Cavaleiro. Der Portugiese stieg nach einer Flanke von Valon Berisha am höchsten und köpfelte in der 77. Minute zum 2:1-Siegtreffer ein. Die Zürcher, die zuletzt viele Spiele in der Schlussphase aus den Händen gegeben hatten, schaukelten diesen Vorsprung erstaunlich locker über die Zeit. Der Leader aus Thun brachte seine PS für einmal nicht auf den Platz.
Reverson per Kopf
Der FCZ hatte das Skore schon in der ersten Halbzeit so ziemlich aus dem Nichts eröffnet. Nachdem Thun in der Startphase einige hochkarätige Chancen liegengelassen hatte, köpfelte Damienus Reverson das Heimteam in der 15. Minute in Führung. Im Nachgang an einen Eckball kam Berisha an den Ball und bediente seinen Teamkollegen mit einer gefühlvollen Flanke.
Ganz im Stile eines Spitzenteams liess sich Thun von diesem Rückschlag nicht beeindrucken. Der Leader blieb am Drücker und belohnte sich in der 38. Minute für seine Bemühungen. Ein Thuner Einwurf, ein Pass auf Leonardo Bertone und ein Traumtor später stand es im Letzigrund 1:1. Der Mittelfeldspieler nahm die Vorlage von Elmin Rastoder halbvolley und traf herrlich in die weite Ecke.
Kein Penalty für Thun
Nach dem Seitenwechsel waren erneut die Berner Oberländer am Drücker. Nach einer Stunde blieb dem Leader zudem ein Penalty verwehrt. Schiedsrichter Lukas Fähndrich wurde an den Bildschirm gebeten, entschied sich nach einem Hands von Sebastian Walker aber gegen einen Pfiff.
Thun wird die erste Niederlage seit dem 0:2 gegen St. Gallen am 13. Dezember verdauen können. Zu gross ist der Vorsprung auf die zweitplatzierten Ostschweizer. Für den FCZ sind die 3 Punkte indes Gold wert. Die Reserve auf den Barrage-Platz beträgt neu 10 Punkte.
So geht's weiter
Die Super League verabschiedet sich in die Nationalmannschaftspause. Für Thun geht es am Samstag, 4. April, mit einem Auswärtsspiel in Lugano weiter. Der FCZ gastiert am Montag in St. Gallen.