- Servette fegt GC in der 31. Runde der Super League zuhause diskussionslos mit 5:0 vom Platz.
- Bereits nach 18 Minuten führen die Genfer mit 4:0 – Super-League-Rekord.
- Thun verliert beim FCZ überraschend mit 1:2, das Spiel zwischen Sion und St. Gallen können Sie hier live mitverfolgen.
Am Montagabend hatten die Grasshoppers Trainer Gerald Scheiblehner entlassen und durch den vorherigen U21-Coach Gernot Messner ersetzt. Wer sich dadurch einen «Trainer-Effekt» erhofft hatte, wurde am Samstagabend in Genf bitter enttäuscht. Bereits in der Startphase lief bei den Grasshoppers alles falsch, was falsch laufen konnte:
- 8. Minute: Mit dem ersten gefährlichen Angriff geht Servette in Führung. Junior Kadile schlenzt die Kugel an Justin Hammel, der noch mit der Hand dran war, vorbei ins Netz.
- 10. Minute: Schon wieder trifft Kadile. Nach einer Flanke sind die Zürcher unsortiert, der Genfer schiesst unbedrängt zum 2:0 ein.
- 13. Minute: Nun folgt auch noch ein Geschenk. Abdoulaye Diaby spielt einen Rückpass ohne Not viel zu kurz. Miroslav Stevanovic holt sich die Kugel, umkurvt Hammel und trifft zum 3:0.
- 18. Minute: Schon wieder liegt der Ball im GC-Tor. Stürmer Florian Ayé verwertet eine flache Hereingabe ohne Gegenwehr.
Das Spiel im Stade de Genève war damit bereits früh entschieden. Nicht nur das: Eine 4:0-Führung nach nur 18 Minuten hatte es in der Super-League-Geschichte zuvor noch nie gegeben. Servette, das vom Gegner geradezu zum Toreschiessen eingeladen wurde, stellte damit einen neuen Rekord auf.
Nach dem 4:0 hätte auch noch nicht Schluss sein müssen. In der 22. Minute scheiterte Doppelpacker Kadile mit einem Penalty an Hammel. Aufgrund des klaren Resultates verkam dieser Fehlschuss aber zur Randnotiz. Das weiterhin durchaus verdiente 5:0 fiel dann in der 71. Minute: Stevanovic köpfelte eine Flanke aus kurzer Distanz ein.
GC zweimal an den Pfosten
Nach dem gehaltenen Penalty wurde GC zwar etwas stabiler, die Partie war aber natürlich dennoch gelaufen. In der Offensive blieb den Zürchern das Pech hold: Sowohl Simone Stroscio vor, als auch Michael Frey nach der Pause scheiterten am Pfosten.
Mit neu 12 Punkten Vorsprung auf die Grasshoppers und den Barrageplatz kann sich Servette wohl definitiv aus dem Abstiegskampf verabschieden. Für den Rekordmeister hingegen deutet immer mehr auf die dritte Barrage-Teilnahme in Serie hin – wenn von hinten nicht noch Winterthur zur Aufholjagd ansetzt.
So geht's weiter
Das Resultat bleibt beiden Teams wohl noch ein wenig in den Köpfen. In der Super League geht es erst in zwei Wochen weiter. GC trifft am Ostermontag zuhause auf Sion, Servette empfängt den FC Luzern.