- Der FC Luzern und St. Gallen trennen sich in der 33. Runder der Super League 2:2.
- Aliou Baldé beschert den Ostschweizern mit einem Doppelpack den einen Punkt.
- In den weiteren Sonntagsspielen spielen YB und Servette 1:1, Sion schlägt Lausanne klar.
Anfang Februar hatten sich Luzern und St. Gallen dramatisch 2:2 getrennt, erst dank einem späten Ausgleich in der Nachspielzeit retteten die Innerschweizer noch einen Punkt. In der 33. Runde hat sich das Ganze nun gedreht: Dieses Mal war es St. Gallen, das nach einem späten Treffer noch über das 2:2 jubeln durfte.
Aliou Baldé war es, der mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags das leistungsgerechte Remis herstellte (87.). Nach einem von ihm getretenen Eckball kam die Kugel über einige Umwege wieder in die Füsse des 23-Jährigen. Im Getümmel blieb er cool, liess noch einen Gegenspieler aussteigen und schlenzte die Kugel aus wenigen Metern rein. Mit dem Remis gehen auch einige Serien weiter: St. Gallen blieb zum 13. Mal in Folge ungeschlagen, konnte gegen den FCL aber auch zum 8. Mal hintereinander nicht gewinnen.
Früher Treffer
Die Partie hatte aus Luzerner Sicht optimal begonnen. Andrej Vasovic stocherte den Ball bereits nach 9 Minuten zur Führung ins St. Galler Tor. Dieses 1:0 hatte dann lange Bestand. Erst in der 73. Minute war es Baldé, der nach einem Foulpenalty von Punkt ausglich. Bereits in der 60. Minute hatte sich der spätere Doppeltorschütze ein erstes Mal in Szene gesetzt, sein Schuss klatsche jedoch an die Latte.
Auf das 1:1 hatte Luzern noch eine Antwort parat gehabt. Andrejs Ciganiks brachte eine Ecke stark in die Mitte, wo Lars Villiger grosse Freiheiten genoss. Der 1,90 Meter grosse Stürmer köpfelte unbewacht in die weite Ecke zum 2:1 ein. Zum Sieg reichte das aber nicht, weil Baldé noch einmal zuschlug.
Vorteil Thun
Das St. Galler Remis öffnet die Türe für den FC Thun noch weiter: Holen die Berner Oberländer in den Heimspielen gegen Basel am kommenden Samstag und Lugano in der Woche darauf zwei Siege, sind sie Schweizer Meister.
Während die Espen in den vergangenen Spielen wohl vor allem noch um Tabellenrang 2 spielen, kommt es für Luzern zu fünf Kehrauspartien. Es geht noch darum, die Saison möglichst gut abzuschliessen und Trainer Mario Frick würdig zu verabschieden.
So geht's weiter
Für den FC St. Gallen geht es am kommenden Sonntag um den Einzug in den Cupfinal. Den Halbfinal auswärts bei Yverdon können Sie ab 15:00 Uhr live bei SRF mitverfolgen. In der Meisterschaft treffen die Ostschweizer dann in der Woche darauf in der Championship Group auswärts auf YB, Luzern misst sich in der Relegation Group im Letzigrund mit GC.