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Barrage-Rückspiel Alles oder nichts für GC und Aarau

Im Rückspiel der Barrage zwischen Aarau und den Grasshoppers geht es am Donnerstagabend (20:15 Uhr) um alles.

Nach dem 0:0 im Hinspiel zählt im Letzigrund im Kampf um den Platz in der Super League einzig ein Sieg. Elf Jahre ist es her, seit der FC Aarau in die Challenge League abgestiegen ist. Seither hat der Klub mehrmals die Chance gehabt, aufzusteigen – und ist immer wieder gescheitert. Nun bietet sich gegen GC abermals die Möglichkeit auf die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga.

Die Ausgangslage vor dem Rückspiel verspricht Spannung, zumal Aarau im Hinspiel engagierter auftrat als die Zürcher.

Zwei Männer begrüssen sich vor einer jubelnden Menschenmenge.
Legende: Kreuzen noch einmal die Klingen Aarau-Coach Brunello Iacopetta (links) und GC-Trainer Peter Zeidler. Freshfocus/Claudio De Capitani

Der FC Aarau und die Chancenverwertung

«Wir glauben alle dran. Der Grat zwischen Euphorie und Enttäuschung war extrem schmal. Jetzt haben wir wieder Fleisch am Knochen», bilanzierte Linus Obexer nach der Partie bei Tele M1. Auch Captain Olivier Jäckle zeigte sich zufrieden. «Das einzig negative war unsere Chancenauswertung», meinte er.

Auch wenn Jäckle damit eigentlich nur über die Torchancen in diesem einen Spiel sprach: Verpasste Chancen wurden Aarau im Aufstiegskampf schon mehrmals zum Verhängnis. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt.

Programm-Hinweis

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Das Barrage-Rückspiel können Sie am Donnerstag im Live-Ticker auf www.srf.ch/sport oder in der SRF Sport App verfolgen. Eine Zusammenfassung ist im «Sportflash» (23:05, SRF zwei) zu sehen und kurze Zeit nach Spielschluss auch online verfügbar.

GC unter Druck

Die Aarauer scheinen immer dann zu scheitern, wenn alles für sie spricht. Vielleicht ist es also nun genau ihr Vorteil, dass vor der Barrage gegen GC praktisch nichts für sie sprach. Die Grasshoppers schonten ihre Spieler im letzten Meisterschaftsspiel, während Aarau eine derbe Niederlage und wenig Regenerationszeit zu verkraften hatte. Und trotzdem steht es nach dem Hinspiel im Brügglifeld 0:0.

Für das Rückspiel ist alles offen, das Super-League-Team von Peter Zeidler aber deutlich stärker unter Druck. Auch wenn der Trainer am Montagabend noch sagte: «Ich sehe es nicht so, dass wir etwas zu verlieren haben.» Doch: Erst zweimal in der Vereinsgeschichte stiegen die Grasshoppers ab – letztmals 2019.

Auch seit dem Wiederaufstieg zwei Jahre später läuft es dem Rekordmeister nicht rund. Die vergangenen drei Jahre musste GC in die Barrage. «Natürlich wollen wir nächstes Jahr in der Super League spielen», so Zeidler, da gehöre GC hin. Nach dem Unentschieden sei aber klar, dass das Team dafür in vielen Bereichen besser spielen müsse.

Wie sieht die Zukunft von GC aus?

Die Frage bei GC nach der Zukunft hat sich schon vor einigen Wochen gestellt, als die Besitzer aus Los Angeles eine Stellungnahme veröffentlichten. Dabei signalisierten sie Bereitschaft, den Klub zu verkaufen.

Am Montag startete eine Gruppe von GC-Fans eine Initiative, um den Verein zu kaufen und somit zurück in Schweizer Hände zu bringen. Auf der Website vo-hoppers-fuer-hoppers.ch wird eine Vision skizziert, wonach GC bis 2036 wieder eine sportlich erfolgreiche, finanziell nachhaltige und kulturell verankerte Institution sein soll.

Super League

Radio SRF 1, Sport, 18.05.2026, 22:10 Uhr ; 

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