- YB fertigt Winterthur in der 25. Runde der Super League zuhause klar mit 6:1 ab.
- Christian Fassnacht trifft doppelt, von Winterthur kommt deutlich zu wenig.
- In den weiteren Samstagsspielen holt GC einen Punkt in St. Gallen, Luzern gewinnt beim FCZ klar.
Zwei Tage nach dem «Schmutzigen Donnerstag» hat Fassnacht auch in der Super League zugeschlagen. Christian Fassnacht brach für YB im Heimspiel gegen Winterthur nach 39 Minuten nämlich den Bann. Nach einer unfreiwilligen Vorlage von Sturmpartner Chris Bedia verwertete der 32-Jährige aus fünf Metern souverän zum verdienten 1:0.
Bei seinem 101. Tor für die Berner beliess es Fassnacht aber nicht. In der 57. Minute verwertete er eine butterweiche Flanke von Yan Valery zum 3:0 – zwei Minuten zuvor hatte bereits Alan Virginius nach einem Solo getroffen. Auch für diesen Treffer hatte Neuzugang Valery die Vorlage geliefert.
Traumtore zum Schluss
Nach diesem Doppelschlag war die Partie entschieden. Roman Buess verkürzte für das Schlusslicht nach einem Eckball zwar kurz nach der Stundenmarke, Spannung kam dadurch aber nicht mehr auf. Zu solid agierten die Berner, zu wenig kam von den Gästen. Spätestens nach Bedias 4:1 in der 67. Minute war bei den Winterthurern die letzte Hoffnung auf eine Überraschung verflogen.
So überraschte es nicht, dass das Ergebnis am Ende noch deutlicher ausfiel. Darian Males (82.) und Alvyn Sanches (85.) nutzten die Freiheiten im Angriffsspiel und trafen sehenswert mit Schlenzern. FCW-Keeper Stefanos Kapino enervierte sich sichtlich über die mangelnde Verteidigungsarbeit seiner Vorderleute, nachdem er bereits zum sechsten Mal hinter sich greifen musste.
YB mit nächstem Befreiungsschlag
Mit dem Heimsieg im spärlich gefüllten Wankdorf geht für YB ein Auf und Ab weiter. Bereits das 3:0 gegen den FCZ vor zwei Wochen wurde als Befreiungsschlag gewertet, seither folgten aber ein 1:1 gegen GC und ein 1:2 in St. Gallen.
Winterthur hingegen kassiert die zweite Klatsche in Bern nach dem 0:5 Ende November. Der Barrageplatz ist bei einer Partie weniger auf dem Konto bereits sieben Punkte entfernt. Der 10. Rang sogar schon 12 Punkte. Das Abstiegsgespenst geistert mehr denn je durch Winterthur – auch wenn die Fassnacht schon bald wieder vorbei ist.
So geht's weiter
YB trifft am nächsten Sonntag auswärts auf den FC Sion. Für Winterthur wird die Aufgabe nicht einfacher: Am Samstagabend ist Leader Thun auf der Schützenwiese zu Gast. Zuvor steht am Mittwoch noch das Nachholspiel gegen St. Gallen an.