- Der FC Luzern schlägt Lausanne in der 31. Runde der Super League zuhause problemlos mit 4:0.
- Pius Dorn trifft doppelt, Matteo Di Giusto legt einmal vor und erzielt einen Treffer selbst.
- In den weiteren Sonntagsspielen gewinnt Basel in Winterthur, YB und Lugano spielen 1:1.
Der FC Luzern hat mit einer starken Leistung auf die überraschende 1:2-Niederlage gegen den FC Winterthur von vergangenem Sonntag reagiert. Die Innerschweizer liessen Lausanne zuhause überhaupt keine Chance und siegten auch in dieser Höhe verdient mit 4:0.
Bereits nach vier Minuten hatte Pius Dorn das Heimteam auf die Siegerstrasse gebracht. Der Captain verwertete einen stark getretenen Eckball von Matteo Di Giusto nach einem einstudierten Laufweg aus kurzer Distanz per Kopf. Knapp 20 Minuten später war der Vorlagengeber dann selber erfolgreich. Di Giusto lief nach einem Pässchen von Oscar Kabwit mit dem Ball am Fuss in den Strafraum und schlenzte die Kugel zum 2:0 ins Netz.
Luzern dominant
Mit der beruhigenden Führung im Rücken kontrollierte Luzern die Partie im Anschluss nach Belieben. Nach der Pause hatte das Team von Mario Frick dann keine Lust, noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Dorn wurde nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff am Fünfmeterraum von seinen Gegenspielern allein gelassen und entschied die Partie mit seinem Doppelpack vorzeitig.
Lausanne verliess sich in der Offensive auf Einzelaktionen, die aber kaum für Torgefahr sorgten. Auch Omar Janneh, der in den letzten 7 Super-League-Partien 5 Treffer erzielt hatte, konnte nur wenig Akzente setzen. Stattdessen liessen sich die Waadtländer noch einmal erwischen, Andrej Vasovic erzielte eine Viertelstunde vor Schluss noch das 4:0 für Luzern.
Sieg hilft kaum
Trotz des klaren Ergebnisses ist klar, dass sich die beiden Teams in der «Relegation Group» wieder begegnen werden. Die letzten theoretischen Chancen auf einen Vorstoss in die Top 6 sind verpufft, weil YB im Parallelspiel gegen den FC Lugano den geforderten letzten Punkt eingefahren hat (1:1).
Konkrete Abstiegssorgen dürften aber weder Frick noch Peter Zeidler haben. Zu gross ist der Abstand auf Winterthur und GC, die die letzten beiden Plätze belegen.
So geht es weiter
Wegen der Nationalmannschaft macht die Super League zwei Wochen Pause. Luzern trifft danach am Ostermontag auswärts auf Servette. Lausanne spielt bereits zwei Tage zuvor, die Waadtländer empfangen Schlusslicht Winterthur.