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Leader feiert 6. Sieg in Serie Thun unaufhaltsam: Auch dank 2 Imeri-Freistössen zum 3:1 in Genf

Der FC Thun präsentiert sich weiter in beneidenswerter Form. Der Tabellenführer der Super League setzte sich auch auswärts bei Servette souverän durch und feierte damit den 6. «Dreier» in Serie sowie den 4. Auswärtserfolg de suite. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt nun satte 11 Punkte. In Genf gewann Mauro Lustrinellis Truppe mit 3:1. Die ersten beiden Tore fielen jeweils nach einem Freistoss des gebürtigen Genfers Kastriot Imeri.

Thun schlägt kurz vor und nach der Pause zu

Den ersten erfolgreichen Freistoss hatte Imeri, der in Lustrinellis Team richtig aufblüht, in der 40. Minute nach einem Foul schnell ausgeführt und in den Lauf von Elmin Rastoder gespielt. Der grossgewachsene Stürmer, der knapp nicht im Abseits stand, brachte seine Fussspitze im Flug gerade noch vor Joël Mall an den Ball.

Das 1:0 kam zu diesem Zeitpunkt etwas aus dem Nichts und genau dann, als Servette nach einem sehr harmlosen Beginn besser in die Partie fand. Allerdings hätten die Berner Oberländer durch Valmir Matoshi, der 2 Mal aus jeweils aussichtsreicher Position vorbeigeschossen hatte (12./21.), auch schon früher in Führung gehen können.

Den zweiten erfolgreichen Freistoss liess Imeri kurz nach der Pause folgen – und damit erneut zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt. Seine Flanke aus dem Halbfeld fand nun den Kopf von Captain Marco Bürki, der den Ball in hohem Bogen und über den verdutzten Goalie Mall hinweg in die weite Ecke spedierte (47.).

Servette nach Tätlichkeit zu zehnt

Damit war die Messe praktisch schon gelesen: Zu abgeklärt präsentierten sich die Thuner einmal mehr, zu ideenlos agierte Servette – bis Ablie Jallow in der 60. Minute mit einem Lattentreffer für ein Lebenszeichen sorgte. Der eingewechselte Angreifer scheiterte mit seinem Versuch am grandios reagierenden Thuner Keeper Niklas Steffen.

Wenige Minuten später war Jallow dann jedoch für ein negatives Highlight verantwortlich: Einen Rempler von Leonardo Bertone quittierte der Gambier mit einem Schlag auf den Hinterkopf des Thuners. Nach kurzem Videostudium entschied Schiedsrichter Alessandro Dudic wenig überraschend auf rote Karte (67.).

Bis in die Schlussminuten passierte anschliessend fast nichts mehr, ehe sich Thuns Nils Reichmuth 7 Minuten nach seiner Einwechslung ein Herz fasste und aus der Distanz via Innenpfosten auf 3:0 erhöhte (88.). Den Genfern gelang in der Nachspielzeit per Elfmeter durch Nachwuchsstürmer Jamie Atangana nur noch der Ehrentreffer. Für den 18-jährigen Schweizer war es im 8. Einsatz das Premierentor in der Super League.

So geht's weiter

Thun trifft als nächstes am Donnerstag zu Hause auf Lausanne, Servette misst sich am Mittwoch auswärts mit Lugano.

Super League

Radio SRF 3, Sport-Magazin, 08.02.2026 ; 

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