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Öffentliche Äusserung Degen: «Ich habe mich nicht zum Sieger erklärt»

Nach dem Hickhack im Machtkampf um den FC Basel äussert sich David Degen öffentlich in einem Interview mit der «Basler Zeitung».

David Degen.
Legende: Nimmt Stellung zum Machtkampf beim FCB David Degen. Keystone

Der Machtkampf um den FC Basel zwischen David Degen und Bernhard Burgener hat anfangs Woche in einem totalen Chaos seinen Höhepunkt gefunden. Während Degen – so zumindest die öffentliche Wahrnehmung – sich zum Sieger erklärt hat, widersprach der Klub umgehend. Das Kapitel wird seine Fortsetzung nun vor Gericht finden.

Nach ein paar Tagen Funkstille aus dem Basler Lager hat sich Degen nun in einem Interview mit der Basler Zeitung öffentlich geäussert. Der 38-Jährige sprach unter anderem über ...

  • ... seine Äusserung, den FCB übernommen zu haben: «Ich habe mich nicht zum Sieger erklärt. Es war aber ein wichtiger Sieg für den FC Basel. Wir konnten aufgrund des Verlaufs und der Verletzung der vertraglichen Verpflichtungen von Bernhard Burgener am Montag zum ersten Mal öffentlich kommunizieren, dass ich mein Vorkaufsrecht ausgeübt habe. Wenn man die Mitteilung richtig liest, dann steht dort nicht, dass ich der neue Besitzer bin. Sondern nur, dass mir die Aktien mit Zustimmung des Verwaltungsrats übertragen werden müssen.»
Wenn in der jetzigen Lage ein Basler kommt, der es gut mit dem FCB meint und sagt: ‹Ich kaufe den Klub›, dann war meine Mission erfolgreich.
  • ... über mögliche Geldgeber: «Ich bin für den Kaufpreis (16,4 Mio. Franken, Anm. d. Red) voll ins Risiko gegangen und habe alles zusammengekratzt. ‹All In› nennt man das. Es ist für mich ein grosses finanzielles Risiko. Auf einer Skala von 1 bis 10 ist es bei 10. [...] Es ist mein Geld. Ich musste einen Finanzierungsnachweis erbringen und erklären, dass ich auf eigenes Risiko zahle.»

Video
Gezerre um den FCB
Aus Tagesschau vom 30.03.2021.
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  • ... über seine Motivation: «Es geht hier nicht um Degen oder Burgener. Es geht nur um einen FCB in den Händen von Bernhard Burgener und ausländischen Investoren oder um einen FCB in Basler Händen. [...] Wenn in der jetzigen Lage ein Basler kommt, der es gut mit dem FCB meint und sagt: ‹Ich kaufe den Klub›, dann war meine Mission erfolgreich.»

Er ist so, wie er eben ist.
Autor: David Degenüber Bernhard Burgener
  • ... über sein Verhältnis zu Burgener: «Sie werden es mir nicht glauben, aber es ist [zwischen uns] nichts vorgefallen. Er ist so, wie er eben ist. Ich habe mir gedacht – und vielleicht war das naiv –, dass mir nicht passiert, was seinen Geschäftspartnern passiert ist. Nun ist es leider doch passiert.
  • ... über die Situation für den Klub: «Sie ist eine Katastrophe! Das ist mir schon bewusst.»

Das komplette Interview können Sie in der Basler Zeitung, Link öffnet in einem neuen Fenster nachlesen.

SRF 1, Tagesschau, 30.03.2021 19:30 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Müller  (pedromulinho)
    Wenn DD wie im Bild so viele Tränen über das Gesicht fliessen, dann muss die Situation ja wirklich schlimm sein.
    Im Ernst, die Degens scheinen offensichtliche Interessenskonflikte zu haben. BB fährt den Verein seit der Übernahme v.a. in sportlicher Hinsicht Richtung Abgrund, oft folgt leider dann auch die finanzielle Seite. Ein Herzensverein und zwei schlechte Optionen. Ich fange mal mit beten an.
  • Kommentar von Felix NIsset  (Felix Nisset)
    Federer soll übernehmen und dort im Joggeli das erste Schweizer ATP Turnier auf Rasen organisieren (mit den FCB Kickern als Balljungs). Das Stadion würde voll sein - garantiert!
  • Kommentar von Andreas Küng  (Andreas Küng)
    @Josef Graf,
    Vielleicht erinnern Sie sich noch an Peter Epting? Auch er musste gehen obwohl er auch immer für ein ausgeglichenes Budget erreicht hat, aber sportlich auf der Stelle trat. Diese Situation erinnert mich sehr stark an damals.