Der FC Zürich findet weiter nicht zur Ruhe. Nach der Trennung von Sportchef Milos Malenovic, dem Abgang von Steven Zuber und der Neustrukturierung auf operativer Ebene steht vor dem Duell mit YB der Mann zwischen den Pfosten im Fokus.
Wie FCZ-Trainer Dennis Hediger an der Medienkonferenz am Freitag verriet, wird nämlich nicht Urgestein Yanick Brecher im Tor stehen, sondern der 20-jährige Silas Huber. Brecher hatte sich nicht nur bei der 3:4-Niederlage gegen Basel am letzten Sonntag Aussetzer geleistet.
Mit Brecher wankt ein FCZ-Gigant
Brecher habe professionell auf die Degradierung reagiert, zitiert der Blick Coach Hediger: «Er hat natürlich nicht gejubelt. Aber es ist wichtig, dass er weiss, dass er aktuell nicht auf dem besten Level ist. Jetzt ist der richtige Moment für den Wechsel.» Gleichzeitig verriet Hediger auch, dass die Degradierung nicht für den Rest der Saison gilt. «Es ist eine Entscheidung für diese Woche.»
Trotzdem birgt der Wechsel Zündstoff. Huber gilt als einer der vielversprechendsten jungen Schweizer Goalies und ist Stammspieler in der U21-Nati. Auf der anderen Seite verdrängt der 20-Jährige mit Brecher ein FCZ-Schwergewicht. Brecher durchlief die Juniorenabteilung im Klub und ist seit 11 Jahren Stammkraft und auch Captain. Zudem soll er auch hinter den Kulissen über viel Macht verfügen. Mit 319 Spielen in der Super League ist der 32-Jährige hinter Luca Zuffi der aktive Spieler mit den zweitmeisten Einsätzen.