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Servette gewinnt im Letzigrund GC fällt nach Platzverweis auseinander

Das Beste an diesem Sonntagnachmittag im Letzigrund aus GC-Sicht war womöglich das Resultat. Im März waren die Zürcher beim Einstand von Interimstrainer Gernot Messner gegen Servette auswärts 0:5 untergegangen und hatte nach 18 Minuten bereits vier Treffer kassiert.

Diesmal blieb es bei zwei Gegentoren. Aber auch nur, weil Goalie Justin Hammel einmal mehr der Beste seines Teams war und es die Gäste aus Genf nach dem 2:0 ruhig angehen liessen. Jérémy Guillemenot traf mit der letzten Aktion des Spiels ausserdem nur den Pfosten.

Arigonis Aussetzer

Das 2:0 hatte Thomas Lopes in der 51. Minute per sehenswertem Schlenzer erzielt. In der Folge plätscherte die Partie dem Ende entgegen, das sich schon nach einer halben Stunde abgezeichnet hatte.

In der 33. Minute hatte Allan Arigoni Gegenspieler Bradley Mazikou an der Seitenlinie umgesäbelt. Der GC-Verteidiger sah für das brutale Foul zunächst nur Gelb. Nach Intervention des VAR revidierte Schiedsrichter Sven Wolfensberger seinen Entscheid völlig zu Recht und zeigte Arigoni glatt Rot.

Ullmann trifft ins eigene Tor

Der anschliessende Freistoss führte prompt zum Genfer Führungstreffer: Eine Hereingabe von Miroslav Stevanovic lenkte Maximilian Ullmann ins eigene Netz ab. Der Österreicher war wenige Minuten zuvor für Simone Stroscio ins Spiel gekommen, der verletzt ausschied. Später musste bei den «Hoppers» auch noch Verteidiger El Bachir Ngom mit einer Blessur ausgewechselt werden.

Die Ankunft des neuen Trainers Peter Zeidler am Montag dürfte bei GC sehnlichst erwartet werden. Die Barrage ist bei 8 Punkten Rückstand auf Zürich bei drei ausstehenden Spielen kaum mehr abzuwenden. Theoretisch wäre auch der direkte Abstieg noch möglich (Winterthur liegt 7 Zähler zurück).

So geht es weiter

GC tritt am kommenden Samstag zum Derby gegen den FCZ an. Servette reist nach Luzern.

Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 03.05.2026, 19:00 Uhr ; 

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