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Servette vom 0:2 zum 4:2 Der VAR und Guillemenot bringen St. Gallen aus der Fassung

  • St. Gallen verliert in der 21. Runde der Super League zu Hause gegen Servette mit 2:4.
  • Die Ostschweizer führen zur Halbzeit 2:0, danach drehen die Gäste das Spiel.
  • In den anderen Spielen vom Sonntag feiern Thun (4:1 gegen YB) und Basel (4:3 gegen den FCZ) Siege.

Die Szene dürfte wohl noch zu reden geben. In der 77. Minute wurde Mirel Turkes zum Bildschirm gebeten, um ein potenzielles Foul im St.-Gallen-Strafraum zu überprüfen. Der Referee sah, wie Neuzugang Colin Kleine-Bekel bei einer Kopfballabwehr Miroslav Stevanovic mit dem Ellbogen im Gesicht traf. Sekunden später zeigte er auf den Punkt.

Ein harter Entscheid, zumal es bei der Armbewegung des St. Gallers nach einer natürlichen Bewegung aussah und Stevanovic auch ein bisschen in Kleine-Bekel hineinsprang.

Guillemenot trumpft gross auf

Jérémy Guillemenot, der nur 53 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:2 getroffen hatte, waren die Diskussionen schnurz: Er schnürte den Doppelpack und bescherte seiner Equipe gegen seinen Ex-Klub den 2:2-Ausgleich.

Doch damit nicht genug der Guillemenot-Gala. Drei Minuten später bediente der 28-Jährige im Zentrum Stevanovic, der tatsächlich zum 3:2 einnetzte. Die St. Galler Gegenwehr war nun gebrochen, in der Nachspielzeit traf David Douline noch zum 4:2.

Souveräne St. Galler in der ersten Halbzeit

Es war ein Einbruch des Teams von Trainer Enrico Maassen, mit dem zur Pause wohl niemand gerechnet hatte. Denn nach einer Viertelstunde lagen die Ostschweizer mit zwei Längen vorne:

  • 2. Minute: Gerade mal 115 Sekunden sind absolviert, da schlägt Lukas Görtler zu. Nach einem Einwurf von Hugo Vandermersch nimmt der Captain den Ball am Fünfmeterraum mit dem Oberschenkel an, lässt abtropfen und trifft dann aus spitzem Winkel zum 1:0.
  • 15. Minute: Görtler ist Abnehmer eines weiten Freistosses an der Strafraumgrenze. Er legt die Kugel ins Zentrum, wo es Jozo Stanic mit einem Schlenzer in die entfernte Torecke versucht – und trifft. Ein wunderschönes Tor.

Die Equipe von Coach Jocelyn Gourvennec war bis dahin allerdings keineswegs chancenlos, doch FCSG-Keeper Lawrence Ati Zigi parierte mehrmals bravourös. Mit dem Toreschiessen klappte es für die Gäste dafür nach dem Seitenwechsel – und wie.

Servette hievt sich dank des Erfolgs, dem ersten Sieg nach 0:2-Rückstand seit 2011, auf den 9. Platz, während St. Gallen den Sprung auf die 2. Position verpasst.

So geht's weiter

St. Gallen gastiert am kommenden Sonntag (14:00 Uhr) beim FC Luzern. Servette kommt tags zuvor zu einem Heimspiel. Die Genfer empfangen ab 18:00 Uhr den FC Sion. Das SRF-Livespiel vom Samstagabend lautet GC gegen Lugano.

Resultate

SRF zwei, Super League – Highlights, 24.01.2026, 22:35 Uhr ; 

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