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Sportchef Stucki gibt Auskunft Europa League statt Champions League: Was geht noch im FCB-Kader?

Bald schliesst das internationale Transferfenster. Bedeutet: Beim FC Basel könnte noch das eine oder andere passieren.

Für den FC Basel geht es in dieser Saison «nur» in die Europa League statt in die Champions League. Um aber in diesem Wettbewerb wie in der Saison 2019/20 – damals scheiterte der FCB erst im Viertelfinal an Schachtar Donezk – eine gute Rolle zu spielen, muss die Mannschaft entsprechend besetzt sein.

Das internationale Transferfenster schliesst am Montag. Schweizer Teams können noch bis am 9. September Spieler verpflichten. Bis dahin liegt es an Sportchef Daniel Stucki, den Basler Kader für die Dreifachbelastung (Super League, Schweizer Cup, Europa League) aufzurüsten.

Wer geht und kommt noch?

«Es wird noch den einen oder anderen Wechsel geben», bekräftigte Stucki am Rand der Super-League-Partie in Sion (1:0). Die Abgänge betreffend ranken sich Gerüchte um Philip Otele, der in England begehrt sein soll. Auch Jonas Adjetey und Bénie Traoré (derzeit verletzt) sind für andere Klubs hochinteressant. Was die Zugänge betrifft, dürfte sich der FCB noch mit einem Innenverteidiger und Flügel verstärken. Hier sind der Österreicher Flavius Daniliuc (Salernitana) und der Marokkaner Ibrahim Salah (Rennes) laut Transfer-Experte Fabrizio Romano und übereinstimmenden Medienberichten ganz heisse Kandidaten.

Auf die Frage, warum beim FC Basel erneut erst zum Schluss des Transferfensters nochmals ordentlich Bewegung in die Kaderzusammenstellung kommt, hat Stucki eine ehrliche Antwort: «Wir geniessen bei den Spielern nicht immer die höchste Priorität, deswegen müssen wir bis am Schluss warten.» So geschah dies in der Vergangenheit etwa auch bei Juan Gauto, Renato Veiga, Romario Baro oder Joe Mendes.

Keine «Königsklasse» als Nachteil?

Dass es in Basel statt Champions League «nur» Europa League gibt, habe keinen Einfluss auf die Qualität der Neuzugänge, sagt Stucki: «Auch in der Europa League herrscht eine hohe Qualität – gerade wenn man sieht, auf welche Gegner wir treffen. Für jene Spieler, die zu uns kommen, ist das europäische Geschäft sowieso attraktiv. Aber auch unsere Liga muss für sie attraktiv sein.»

Klar ist: Die Zeit drängt. Bis am Dienstag muss das Team für die Europa League gemeldet werden. Und dann geht es schon bald gegen Teams wie Stuttgart, Aston Villa und Olympique Lyon.

SRF zwei, sportlive, 30.08.2025, 20:15 Uhr ; 

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