- Winterthur und Lugano trennen sich in der 23. Runde der Super League 1:1 unentschieden.
- Die Tessiner erzielen den Ausgleich in Unterzahl – Anto Grgic trifft per Penalty (80.).
- Auch Sion und Luzern sowie GC und YB teilen sich die Punkte.
Der FC Lugano verpasst es, mit einem Sieg Druck auf Leader Thun auszuüben. Die Tessiner müssen sich in Winterthur mit einem 1:1 begnügen, spielten aber ab der 57. Minute und der gelb-roten Karte gegen Uran Bislimi mit einem Mann weniger.
Auf der anderen Seite verpassten es die Winterthurer, im Abstiegskampf Punkte gutzumachen. Dabei gingen die Eulachstädter nach rund einer Stunde in Führung: Andrin Hunziker netzte nach einem schnellen Gegenstoss ein. Der eingewechselte Lars Lukas Mai hatte die Kugel zuvor verloren.
Nach dem Tor blieben die Hausherren trotz Überzahl zu wenig zwingend. Das nutzten die Luganesi eiskalt aus. Ein Foulpenalty in der 80. Minute bot die Chance auf den Ausgleich: Anto Grgic verwandelte souverän. In der Folge hatten die Tessiner gar noch die Chance auf das Siegtor, der Kopfball von Damian Kelvin tief in der Nachspielzeit liess die Latte erzittern.
Winterthur-Führung aberkannt
Bis zum Platzverweis Bislimis hatten die Gäste aus Lugano mehr Spielanteile. Zugleich aber Glück, dass das Gegentor nicht schon früher fiel. Der Linienrichter hatte in der Entstehung des Treffers durch Pajtim Kasami kurz vor der Pause ein Handspiel von Verteidiger Silvan Sidler gesehen, Schiedsrichter Luca Piccolo bekräftigte diesen Entscheid nach einer längeren VAR-Konsultation.
So schaffte es das Team von Patrick Rahmen nicht, zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege aneinanderzureihen. Für Lugano war es das zweite 1:1 in Serie.
So geht's weiter
Auf Winterthur wartet am Mittwoch um 20:30 Uhr das Kantonsderby beim FC Zürich, Lugano trifft zur gleichen Zeit zu Hause auf Servette.