- Servette und St. Gallen trennen sich in der 26. Runde der Super League 1:1.
- Nach einem Schnellstart und zwei frühen Toren flacht das Spiel ab.
- Im Abendspiel schlägt der FCZ GC im Zürcher Derby mit 2:1. Das Spiel zwischen Winterthur und Thun wurde wegen unbespielbarem Rasen verschoben.
Diese Affiche sollte ein Torspektakel versprechen. In den ersten zwei Direktbegegnungen der laufenden Saison hatte es erst einen 4:1-Sieg für St. Gallen in Genf gegeben, vor rund einem Monat hatte sich Servette revanchiert und auswärts mit 4:2 gesiegt. In diesem Tempo ging es auch im dritten Duell direkt vom Start weg weiter:
- 4. Minute: Wie so oft beweisen die «Espen» ihre Schnellstart-Fähigkeit. Hugo Vandermersch setzt sich auf der rechten Seite durch und bringt den Ball zur Mitte, wo Christian Witzig cool einnetzt. Für den St. Galler Mittelfeldmann ist es das 1. Saisontor.
- 6. Minute: Die Genfer zeigen sich ab dem frühen Rückstand nicht beeindruckt. St. Gallen kann einen Freistoss nicht befreien – Innenverteidiger Steve Rouiller drückt den Ball in der Box über die Linie.
Doch während beide Teams in der darauffolgenden Viertelstunde weiter nach vorne stürmten und sich Chancen herausspielten, flachte die Partie nach und nach ab. Chancen wurden plötzlich Mangelware – Tore fielen dementsprechend auch keine mehr. St. Gallens Sturmhoffnung Diego Besio hatte einen schweren Stand. Der erst 19-Jährige feierte sein Startelfdebüt, da Alessandro Vogt gelbgesperrt fehlte. Zum Verhängnis wurden dem Sohn des Ex-FCSG-Spielers Claudio Besio aber, dass ihn seine Hinterleute nicht mit Bällen fütterten.
Servettes schwacher Start ins Jahr
In der Schlussphase drückten die Genfer Hausherren zwar nochmals aufs Tor. Doch entweder fehlte die letzte Konsequenz oder St. Gallens Schlussmann Lawrence Ati Zigi war zur Stelle. Ein Unentschieden, das wie so oft niemandem etwas bringt. Die «Espen» verpassen es, ein wenig Druck auf Leader Thun – dessen Spiel in Winterthur verschoben worden war – zu machen, Servette hingegen taumelt immer noch in der unteren Tabellenhälfte. Und die Warterei auf den 2. Sieg im neuen Jahr geht für die Genfer weiter.
So geht's weiter
Am nächsten Samstag empfängt Servette den FC Sion (ab 20:30 Uhr, live auf SRF zwei), St. Gallen tritt gleichentags zu Hause gegen Schlusslicht Winterthur an (18:00 Uhr).