- Der FC Lugano unterliegt dem FC Luzern in der 29. Runde der Super League 1:3.
- Die Tessiner verpassen den Sprung auf Platz 2. Luzern hofft weiter auf die Top 6.
- Servette schlägt den FCZ 2:1. Winterthur holt in Sitten einen Punkt (1:1).
Dass der FC Luzern vier Runden vor der Teilung der Tabelle noch Chancen auf die Championship Group (mit den besten 6 Teams) hat, ist vor allem Oscar Kabwit zu verdanken. Der 20-jährige Kongolese drückte auch dem Spiel im Cornaredo seinen Stempel auf und steht nun bei 10 Skorerpunkten in den letzten 8 Spielen.
- 44. Minute: Unmittelbar vor der Pause bringt Kabwit den Ball Richtung Lugano-Tor. Im hohem Bogen senkt sich dieser. Startelf-Debütant Andrej Vasovic überwindet Lugano-Keeper David von Ballmoos (erster Liga-Einsatz seit dem 30. Oktober 2025) unhaltbar per Kopf zum 0:1.
- 63. Minute: Kabwit spielt mit Matteo Di Giusto einen Doppelpass, tänzelt am Strafraum entlang und lässt von Ballmoos mit einem platzierten Flachschuss keine Chance. Es ist schon sein 7. Tor in diesem Jahr und die 2:1-Führung.
Die 3 FCL-Tore
Der sehenswerte Fallrückzieher von Di Giusto in der 94. Minute zum 3:1 sieht der ausgewechselte Kabwit dann von der Bank. Für Luzern ist es ein eminent wichtiger Sieg im Kampf um das Erreichen der Top 6.
Lugano ohne Durchschlagskraft
Lugano hingegen muss einen weiteren Rückschlag verkraften. Die erste Heimniederlage seit dem 26. November (1:3 gegen St. Gallen) schien keinesfalls unvermeidbar. Die Equipe von Coach Mattia Croci-Torti war die spielbestimmende Mannschaft in der ersten Halbzeit. Allerdings resultierte nichts Zählbares.
Die Stimmen zum Spiel
Das Sturm-Duo Georgios Koutsias und Kevin Behrens, das seit dem Eklat erstmals wieder gemeinsam auflief, blieb blass. Mehr als ein Offside-Tor des Griechen kurz vor dem 0:1 und eine Kopfball-Chance des Deutschen in der Anfangsphase gab es nicht zu sehen.
Bezeichnend für die wenig zwingenden Hausherren: Das 1:1 in der 50. Minute durch Neuzugang Hannes Delcroix (kam im Winter von Burnley) fiel nach einem Eckball. Der Verteidiger netzte einen Abpraller freistehend ein.
So geht es weiter
Noch 4 Runden bleiben Luzern, um die Top 6 zu erreichen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Strich (Sion und YB) 6 Zähler. Am Sonntag in einer Woche ist ein Heimsieg gegen Winterthur für die Frick-Elf also Pflicht. Lugano gastiert am Samstag in St. Gallen (SRF zwei live). Für die drittplatzierten Tessiner wäre ein Remis zwischen St. Gallen und Verfolger Basel wohl das Wunsch-Resultat am Sonntag.